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Inplay-Infos
  • Datum & Wetter
    Vom 30. Januar - 28. Februar 2017 kannst du tun und lassen was du willst. Das Wetter Die Temperaturen liegen zwischen 07 und 15 Grad. Ab und zu kommt mal die Sonne heraus, aber die meiste Zeit ist es doch recht bewölkt. So langsam wird es aber wieder wärmer. Liebe Werwölfe!! Der nächste Vollmond ist am 03. Februar und der nächste Neumond am 13. Februar. Es wird am 24. Februar einen Blutsmond geben (kleiner mini-Plot)
  • Events
    Die Einladung, 30. Januar 17 : Angenommen du kommst Heim und findest eine Einladung vor. Sie liegt auf deinem Schreibtisch und lächelt dich an...
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    Es werden ganz dringend Siphonere, Hexen/Hexenmeister, Elfen, Meerjungfrauen, Haimänner, Gestaltenwandler, Jäger, Werwölfe, Vampire Dämonen und Engel gesucht. Momentan besteht ein Aufnahmestop für Hybriden!
Welcome
Herzlich Willkommen im Beast Inside, lieber Gast. Leg deinen Mantel ab und schau dich ruhig in aller Ruhe um. Als kleine Hilfe haben wir dir hier wichtige Links und Shortfacts aufgelistet:

Fantasy-RPG
FSK 16
Jahr 2017
Ort: Salem
Offplay-News
29. Juni 17
Unser zweiter Plot ist ab heute eröffnet. Er handelt von dem Ritual, welches die Urwölfe und die Urvampire erwecken soll. Das Team wünscht euch frohes Schreiben.

24. April 17
Unser angekündigter Zeitsprung wird am Mittwoch vollzogen. Unser nächster spielbare Zeitraum ist dann der 30.Januar bis 31.Februar 17. Eure Szenen werden ins NP, Inplayfortsetzung oder ins Archiv verschoben. Der Momentane Plot ist nach dem Zeitsprung noch spielbar, es kommt aber noch ein Mini-Plot dazu. Die User die benötigt werden, werden angeschrieben. Es wird außerdem ein Moderator gesucht, bei interesse bei Juliet melden. Es ist ein Aufnahmestop für Hybriden und ihr dürft absofort 11 Charaktere erstellen. Nach dem Zeitsprung, macht ihr bitte in euren tagebüchern einen tagebuch eintrag vom letzten Monat, Januar.

16. März 17
Huhu ihr lieben, ich heiße alle neuen Mitglieder willkommen und freue mich sehr das ihr hier her gefunden habt. Das Inplay läuft aktiv und darüber sind Delilah und Ich auch sehr glücklich. Auch unser Plot hat bereits angefangen, dieser geht etwas schleppend voran, aber ich hoffe das dies sich nun ändert, jetzt wo der Gastgeber des Plots übernommen wurde und im Plot mit seinen Plänen anfangen kann um die Einwohner ein wenig auf zu mischen. Delilah und ich haben auch schon einen Miniplot in Planung der irgendwann zum einsatz kommt. Die User die für diesen Plot gebraucht werden, werden dann sobald es so weit ist, über PN angeschrieben. Ein Zeitsprung ist auch bald geplant, aber auch hier geben wir euch noch mal bescheid. Ihr habt also noch Zeit eure Plays zu ende zu schreiben und auch im Plot noch aktiv zu werden. Wir haben ein paar neue Listen wie die Jobbörse und die Gestaltenwandler Liste um eben eine bessere übersicht zu haben. Ebenso bastelt Dean Stark ein paar Codes fürs Forum, die auch genutzt werden dürfen. Da wie erwähnt das Inplay gut läuft, habe ich beschlossen mit den OTM's an zu fangen. Dafür habe ich gestern eine Umfrage gestartet. Ich habe ein paar Pairs/geplante Pairs schon aufgelistet die mir so bekannt waren. Natürlich kann mir auch ein Fehler unterlaufen sein. Sagt mir dann einfach bescheid und ich nehme die besagten Charaktere aus dem jeweiligen OTM raus oder füge jemanden hinzu. Da ich bei der Umfrage leider nur 10 Dinge auflisten kann, könnt ihr mir einfach per PN andere Charakter Namen schicken die nicht aufgelistet sind aber von denen ihr euch wünscht das diese OTM werden. Nach einer bestimmten Zeit zähle ich die gesammelten stimmen ab und füge dann die OTM Bilder ein. ZU DEN UMFRAGEN. Ebenso habe ich vor längerer Zeit ein Bereich eröffnet wo ihr eure ganzen Ideen und Fantasien fürs Inplay äußern könnt. Damit wollen Delilah und ich euch die Möglichleit geben das Inplay und die Geschichte des Forums mit zu gestalten und so auch neue Plots auch nach eurem Interesse zu gestalten. HIER KÖNNT IHR EURE GANZEN IDEEN RAUS HAUEN. Wir freuen uns sehr auf all eure Ideen. Soo ich denke das war jetzt aber auch alles meiner seits und ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

11. Februar 17
Hallo ihr lieben, wie ihr seht habe ich einen neuen Style gemacht. Es ist nichts besonderes, was auch daran liegt das ich jetzt nicht ganz künstlerische begabt bin. Trotzdem hoffe ich das es euch gefällt, natürlich könnt ihr auch ein paar Verbesserungsvorschläge machen und konstruktive Kritik geben. Keiner ist perfekt und somit auch ich nicht.

07. Februar 17
Halli hallo ihr lieben, ersteinmal ein herzlich willkommen an unsere neuen User. Es freut uns das ihr zu uns gefunden habt. Nun ein User hier hat mir gesagt es wäre vielleicht ganz praktisch mehr Wesen auswahl zu haben. Dies habe ich mir natürlich zu herzen genommen und mir so ein paar Dinge überlegt. Da wir nun auch einen kleinen ausgleich zwischen unseren momentanen Wesen hatten, habe ich nun auch ein paar neue Wesen hinzugefügt. Natürlich gibt es noch mehr Wesen, aber wollen wir ja erstmal das die neuen Wesen großzügigen zu wachs bekommen. Wir hoffen die neuen Wesen gefallen euch.

04. Februar 17
Halli hallo ihr lieben, wir heißen unsere neusten Mitglieder herzlich willkommen und wir hoffen das ihr einen schönen start ins Inplay hattet. Wir, das Team, haben uns auch schon einen guten anfangs Plot überlegt. Hierbei wird Luzifer eine weile vom Team gespielt bis sich ein anderer aktiver Spieler für ihn findet. Anfangs haben wir den Plot ja auf den 1 Januar gelegt, nun haben wir ihn auf den 30 Januar verlegt, da eure Charaktere ja auch erstmal in Kontakt tretten mussten. Nun kann ich aber froh verkünden das wir mit unserem ersten Plot anfangen können. Hierbei gilt ebenfalls Szenentrennung, allerdings kann es natürlich auch einige offene Szene geben.Viel Spaß beim Plot (lasst die Spiele beginnen)

15. Januar 17
Hallo ihr lieben, erstmal herzlich willkommen an all unsere neuen User. Wir freuen uns das ihr hier her gefunden habt. Delilah und ich haben uns entschlossen nun das Inplay zu starten. Der Spielraum ist der 1.Januar bis 31. Januar. 2017. Der 01. Januar ist allerdings für einen Plot reserviert, der in Planung ist. Allerdings wollen wir euch noch Zeit geben zum kennen lernen. Bevor ihr ins Inplay startet, solltet ihr ein Avatarbild rein machen und in eurem Bereich die Relations und Szenenplaner erstellen. Wenn ihr 18 seit und in den 18ner Bereich eingetragen werden wollt, gebt bitte im Profilfeld "Player/Other Faces" auch euer alter an. Nun dürft ihr euch einen Postpartner suchen und anfangen im Inplay zu schreiben.

08. Januar 17
Wir haben beschlossen das Shadowhunters zu schließen und stattdessen vollkommen neu anzufangen. Ein fantasy Forum mit selbst erfundener Geschichte. Die Wesenbschreibung lehnt in manchen Hinsichten an The Vampire Diaries an, ist aber auch hier mit eigenen Ideen bestückt. Hier und da werden Änderungen vorgenommen und Fehler behoben, also seit nicht zu streng zu uns.

12. August 16
Juhu, das Forum feiert seinen 1 Geburtstag. Wir danken euch alle für das wunderschöne Jahr. Hoffen wir das es noch viele weitere wunderschöne Jahre werden

13. August 15
Das Forum ist nun eröffnet und ihr dürft euch nun anmelden. Viele Seriencharaktere werdennoch gesucht. Das Inplay ist eröffnet.

12. August 15
Das Forum wurde erstellt und ist noch im Aufbau! Anmeldungen noch nicht möglich.



 

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 Hell is empty and all the devils are here

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AutorNachricht
Jax Fox

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BeitragThema: Hell is empty and all the devils are here   Mi Aug 23, 2017 6:59 pm

... all the devils are here
15. Februar 2017, 18 Uhr * Salem/ Hotel



Will lag quer auf dem übergroßen Bett in seinem Zimmer. Das Abendessen war wohl zur dieser Zeit unten im Esssaal schon im vollen Gange, aber er hatte keinen Hunger und hatte sich bei den anderen Bandmitgliedern entschuldigt. Er hatte sich keine Ausrede einfallen lassen, die Prügelei, die vor gut zwei Tagen gewesen war, galt noch immer als ausreichende Begründung. Er sah schon wesentlich besser aus als am Morgen darauf, was größtenteils seinem Wesen zuzuschreiben war, aber allem Anschein nach, war er ein besserer Schauspieler als er es in Erinnerung gehabt hatte. Jedenfalls schien Kyle ganz erpicht darauf zu sein zu glauben, dass es ihm wegen den Schlägen von Jax noch immer schlecht ging. Will schnaubte. Dieser Abschaum von einem Werwolf. Der würde schon noch sein Fett wett kriegen. Aber zu erst war Kyle an der Reihe. Der Wolf war seit diesem Abend nicht mehr gesehen worden und Will war dies nur Recht. Umso mehr Zeit hätte er, Kyle für sich einzunehmen. Doch selbst das, war in diesem Augenblick nur zweitrangig.
Die Tür seines Balkons stand offen, was das Zimmer schön frostig kühl hielt. So das er es gut hier aushalten konnte. Er seufzte und starrte an die weiße Decke. Er war wie berauscht von seinen Gefühlen. Pures Glück durchströmte ihn, das durch nichts gestoppt werden konnte.
Er hob einen seiner Arme und betrachtete das noch frische Blut. Er hatte schon lange keinen Menschen mehr getötet, immerhin musste er sich normal verhalten wenn er mit der Band unterwegs war, doch heute hatte er nicht widerstehen können.
Dieses junge Mädchen ... ein seliges Lächeln trat auf sein Gesicht als er an das kleine Ding zurück dachte. Es hatte keine Chance gehabt. Nicht einmal ansatzweise.
Das Flehen und das Betteln klang ihm noch immer in den Ohren und ließ ihn erregt schaudern. Es hatte Spaß gemacht mit ihr zu spielen, sie zu foltern, ... sie zu töten. Langsam und qualvoll ... und vor allem blutig.
Erneut seufzte er und ob nun auch seinen anderen Arm, der nicht minder mit Blut verklebt war. Interessiert betrachtete er das intensive Rot und sog genüsslich die Luft ein, die eindeutig nach Kupfer roch. Auch der Rest seines Körpers und seiner Kleidung, war mit Blut besudelt, doch Angst auf zufliegen hatte er nicht. Er würde die Kleidung entsorgen, duschen und niemand würde je heraus bekommen, dass die Kinderleiche, welche sie vermutlich noch heute Abend oder spätestens morgen früh im Park keine 2 km von hier entdecken würden, sein Verdienst war. So war es immer und so würde es auch immer sein.
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Kyle Dawlish

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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Do Aug 24, 2017 9:15 pm

Untypisch für den Bassisten zierte an diesem Tag kein Lächeln sein Gesicht, als er zusammen mit Liam, Ed und Jason am Tisch saß und zu Abend aß. Er hörte dem Gespräch auch nur halbherzig zu, denn seine Gedanken waren ganz woanders. Denn es fehlten zwei Personen am Tisch. William und Jax.
Um Will hatte er sich so gut es ging gekümmert, seine Wunden verheilten recht schnell und alles war gut, aber....dann war da auch noch Jax. Alle hatten es abgetan und gemeint, dass dieser nur seinen Freiraum brauchte und etwas Dampf ablassen musste. Aber nun hatte Jax sich schon seit zwei Tagen nicht mehr blicken lassen und Kyle begann sich langsam Sorgen zu machen. Verdammt, er hatte ihm sogar schon lächerliche fünf Nachrichten geschickt auf die er alle keine Antwort bekommen hatte. Okay, zugegeben die ersten drei waren vielleicht nicht so nett gewesen. Doch da war er auch noch wütend auf ihn gewesen! Das hieß doch nicht, dass Jax dann einfach wegrennen musste!
"Wow, was hat dir der Salat nur getan...", kam es amüsiert von Liam und Kyle blickte verdutzt auf, als er bemerkte, dass er angefangen hatte wütend auf seinem Salat herumzustochern. Kyle seufzte. Es war so verdammt lächerlich von ihm sich so wegen einer Sache aufzuregen nur weil es darum um Jax ging. Konnte er seine Gefühle nicht einfach ausschalten?

Wenig später lag auch Kyle auf dem Bett. Er hatte das Essen voreilig verlassen, weil er für sich alleine sein musste. Es machte sich langsam das Gefühl in ihm breit, dass er an allem Schuld war. Dass Jax wegen ihm fortgegangen war. Er machte sich dafür verantwortlich und es fraß ihn innerlich auf. Vielleicht war er zu unfreundlich gewesen....
Kyle nahm sein Handy heraus und wollte es ein letztes Mal versuchen. 'Jax, bitte melde dich. Wir müssen reden.' Er schickte es ab, fügte aber nach ein paar Sekunden noch hinzu: 'Ich bin nicht mehr böse auf dich, versprochen.'
Ein paar Sekunden, in denen keine Antwort kam, starrte Kyle nur auf den Display seines Handys, bis er schließlich beschloss aufzustehen und wenigstens sinnvoll seine Zeit zu verbringen. Er wollte mal wieder bei Will vorbeischauen und konnte sich gut vorstellen, dass der Andere vielleicht etwas Gesellschaft brauchte.

Also ging er zu Will's Zimmer, das nur wenige Türen von seinem entfernt lag, doch hielt inne, als er sah, dass die Tür nur angelehnt war. Na nu, hatte sich darin etwas verklemmt?
Er merkte, wie sein Amulett anfing zu vibrieren, schenkte diesem aber keine Beachtung. Etwas zog am Rande seines Bewusstseins, wie eine Art Warnung, eine Stimme, die ihm sagte, er sollte nicht weitergehen. Aber auch auf das hörte Kyle nicht. Er war der festen Überzeugung, dass ihm hier niemals eine mögliche Bedrohnung bevorstehen könnte. Nein, doch nicht von William.
Also schob er dieses seltsame Gefühl einfach beiseite.
"Will?", rief er, bevor er die Tür aufdrückte und schließlich hereinspazierte. Zuerst sah er nur Will, der ausgestreckt auf dem Bett lag. Dann bemerkte er diese eisige Kälte. Doch bei genauerem Hinsehen entdeckte er etwas Dunkelrotes auf Will's Kleidung. Es konnte doch nicht....doch, es war Blut!
"Oh mein Gott...", murmelte er und stürzte zum Bett, im Glauben, etwas wäre Will zugestoßen.
Doch, oh, wie lag er falsch.

Bei der ersten Berührung zuckte er sofort zurück. Sah zu Will. Sah, dass es ihm in keinster Weise schlecht zu gehen schien. Fühlte, dass der Andere von der dunkelsten Aura umgeben war, die Kyle jemals gesehen hatte. Wie das pure Böse.
Seine Augen wurden groß. "Was...?", er brachte den Satz nicht zu Ende. Obgleich er noch nicht verstand, was hier vor sich ging und sein Gehirn krampfhaft eine Erklärung suchte - vielleicht war es nur Kunstblut?!?! - so hatte es die Hexe in ihm schon lange erfasst. Und sie sagte ihm nur eine Sache: LAUF WEG!
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Do Aug 24, 2017 9:38 pm

Als Will die Stimme von Kyle hörte war es schon zu spät. Er gab sich nicht die Mühe auf zuspringen und zu versuchen etwas, was man hier sehen würde wenn man herein kam, zu vertuschen.
So lag er einfach weiter still da und spürte wie Kyle, nachdem er ein 'Oh mein Gott' gemurmelt hatte, auf ihn zu eilte.
Will sagte und tat nichts, schaute den Bassisten einfach nur mit seinen blauen Augen an. Musterte die Gesichtszüge welche der junge Mann zeigte und schien fast schon gespannt zu sein, was Kyle als nächstes tun würde. Es dauerte nicht lange, bis die Verwirrung in den Augen des Anderen klar heraus zu lesen war.
Will grinste ...

Die Tür schlug Kraft seiner Gedanken zu. Das Schloss klickte als es kurz darauf auf dieselbe Art verschlossen wurde. Will griff nach Kyle, packte ihn unsanft, schleuderte ihn auf das Bett, sprang ihm dann regelrecht hinterher und im nächsten Augenblick war er auch schon über ihm. Er drückte ihn fest an den Handgelenken hinunter, so, dass er sich nicht mehr rühren konnte. Die nun leuchtend roten Augen starrten den jungen Mann funkelnd entgegen, während er seinen Fang musterte. Man konnte quasi zusehen, wie die Blessuren der Prügelei nun in Sekundenschnelle verheilten – immerhin war diese Tarnung nun nicht weiter nötig. Er war aufgeflogen … ärgerlich, aber nicht weiter schlimm. Wenn er ehrlich war hatte er dieses Versteckspiel auch allmählich satt.
Langsam beugte er sich zu Kyle hinunter und flüsterte ihm deutlich mit brüchiger Stimme in sein Ohr: "Du. Dummer. Junge." Sanft strich er mit seiner Nasenspitze über die Wange seines Opfers während er tief einatmete. "Hat man dir nicht beigebracht, dass man anklopft?" Er legte seine Stirn gegen die von Kyle und sah ihm tief in die Augen. "Ich hatte gehofft ich könnte dich auf die sanfte Art auf meine Seite ziehen … aber so bleibt mir wohl keine Wahl.", sprach er nach einer kurzen Pause weiter und klang dabei wirklich bedauernd. Er zog langsam seinen Kopf zurück und drückte Kyle seine Lippen auf den Mund. Er grinste ihn diabolisch an ehe er ihn nachdenklich mustere. "Aber wenn wir mal ehrlich sind … So macht es doch auch viel mehr Spaß." Er lachte und funkelte ihn freudig an. "Du fragst dich bestimmt was das alles soll und was ich von dir will, nicht wahr?", vermutete er und küsste genüsslich den Hals des jungen Hexers, der noch keine Ahnung hatte welche Macht und Kraft ihn ihm schlummerte. "Keine Sorge, ich werde dir all deine Fragen beantworten.", flüsterte er und biss dem Hexer sanft in die Halsbeuge.
Es wäre eine wahre Freude Kyle zu brechen. Er würde sich den Hexer ihm gefügig machen und wenn er nicht spurte, würde er dessen Freunde und Familie bedrohen, verletzen, töten … wenn er ehrlich war hoffte er fast ein wenig, dass Kyle sich sträubte. Beginnen würde er mit Jax … ganz gleich ob Kyle sich widersetzten würde oder nicht. Zum eine um seine Glaubwürdigkeit zu festigen, denn es war wichtig das Kyle erkannte, dass er nicht scherzte und das er wusste wie er ihn treffen konnte … zum anderen weil der Sänger ein Werwolf war. Ein tollwütiger Köter, der durch seine bloße Existenz seine Daseinsberechtigung verwirkt hatte. Werwölfe dachte er hasserfüllt und verzog kurz seinen Mund bei dem Gedanken.
"Was macht dein Schoßhund? Hast du etwas von ihm gehört?", fragte er und sein Blick verfinsterte sich etwas bei der Erwähnung des Werwolfes. Er hatte gute Chancen Kyle unbemerkt weg zu schaffen wenn Jax noch immer verschwunden war. Ein Drecksvieh mit super Gehör- und Geruchssinn wäre dabei allerdings wirklich hinderlich.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Fr Aug 25, 2017 8:10 pm

Kyle zuckte zusammen, als er hörte wie die Tür zuschlug. Er konnte allerdings nicht weiter über das darauffolgende, unheilvolle Klicken nachdenken, denn plötzlich wurde er gepackt und herumgeworfen. Alles geschah so blitzschnell, dass er keine Chance hatte sich zu wehren. Kyle realisierte erst, dass er in der Klemme steckte, als William über ihm erschien und er sich nicht mehr rühren konnte.
Und als er plötzlich in rote Augen blickte, da packte ihn die Angst. Nicht gut, gar nicht gut. Doch alles was er dachte war: Ohgottohgottohgott...

William...oder viel mehr...dieses Ding, was immer er auch für ein Wesen war - nichts, das Kyle jedenfalls bekannt war - beugte sich zu ihm hinunter und flüsterte ihm ins Ohr. Kyle's Puls beschleunigte sich drastisch und er merkte, wie seine Atemzüge schneller wurden. In ihm herrschte noch immer große Verwirrung - wie hatte das alles nur geschehen können? Und wieso genau er? Was wollte das Biest von ihm? - doch er hatte auch Angst. Riesenangst. Er war völlig hilflos und alleine. Nichts konnte ihn mehr retten...und schreien würde ihm höchstwahrscheinlich nichts bringen. Alle anderen waren noch beim Essen.

Kyle bekam zuerst fast nichts mit von dem, was das Ding sagte. Doch dann küsste es ihn und Kyle begann sich zu wehren, mit Händen und Füßen. Blutgeruch drang in seine Nase und das Blut, das an der Kreatur klebte, verschmutzte wahrscheinlich auch seine Klamotten. Ekel überkam ihn in Wellen und er versuchte seinen Kopf wegzudrehen. "Nimm die Finger von mir!" Es hatte allerdings keinen Zweck. Die Kreatur fuhr fort, seinen Hals zu attackieren.
Komm schon, Komm schon... Seine Fähigkeiten...jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um seine Fähigkeiten zu nutzen. Die Kreatur war abgelenkt.... Allerdings regte sich nichts. Sein Amulett lag reglos auf seiner Brust, versteckt unter seinem T-Shirt und so unbrauchbar wie eine normale Kette. Genau jetzt ließ es ihn im Stich...wenn er es am meisten brauchte. Auch seine Zauberkraft schien verschwunden zu sein. Unerreichbar.
Da dämmerte es ihm. 'Angst kann deine Kräfte blockieren, Kyle. Du kannst sie nicht nutzen, solange du sie nicht überwunden hast.', hatte ihm Viola einst erzählt. Doch es war nutzlos. Jeder Versuch die Angst zu überwinden misslang ihm. Sie nahm ihn völlig ein und blockierte ihn wahrhaftig.

"Was bist du?", presste Kyle schließlich hervor, denn wenn er die Kreatur schon nicht überwältigen konnte, so würde er wenigstens Antworten auf seine Fragen bekommen. "Und was hast du mit Will gemacht?!"
Kyle war sich fast sicher, dass er hier nicht den echten William vor sich hatte. Irgendetwas musste seine Gestalt angenommen haben...oder vielleicht seinen Körper bessesen haben. Etwas Böses.

Die Kreatur sprach anschließend 'seinen Schoßhund' an und Kyle brauchte ein paar Sekunden, um zu verstehen, wen er damit meinte. "Jax? Was....Was hast du mit ihm gemacht?! Wo ist er?!", fragte er panisch, im Glauben die Kreatur wäre an seinem Verschwinden Schuld und hätte ihm bereits etwas angetan.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Fr Aug 25, 2017 8:40 pm

Will warf, als er anfing zu lachen, seinen Kopf in den Nacken. "Dich los lassen? Aber wir haben doch gerade erst angefangen.", sagte er und schüttelte leicht den Kopf. "Du verstehst wirklich nichts von Genuss. Wenn man auf etwas lange hin arbeitet muss man es doch auskosten wenn es endlich soweit ist.", erklärte er dann mit leichter Ungeduld, als müsste er ihm vorrechnen das eins und eins zwei ergab. "Oh je und ich dachte du wärst schlau. Bitte, sei klug. Ich habe keine Lust auf einen Sklaven dem man alles doppelt und dreifach erklären muss.", er seufzte, doch sein Lächeln kehrte recht schnell auf seine Lippen zurück. "Du willst wissen was ich bin.", echote er. Es war keine Frage, nur eine schlichte Wiederholung. Er musterte Kyle eingehend, ganz so als würde er überlegen, was er erzählen sollte. Nicht weil er sich unsicher war, sondern um möglichst schnell zur Sache zu kommen.
"Nun ... ich bin ein Dämon", eröffnete er dem jungen Mann unter ihm und schien dabei mächtig stolz zu sein auf das, was er war. "... und du bist ein Hexer. Das ist offensichtlich.", den letzten Teil des Satzes murmelte er nur noch und schaute nun begierig drein. Er blinzelte als Kyle sich nach Will erkundigte. Dann grinste er. "OH selber in so großen Schwierigkeiten und dennoch erkundigst du dich noch nach dem Kanonenfutter. Gefällt mir. Das wirst du dir abgewöhnen müssen wenn wir erst mal mehr Zeit miteinander verbringen.", sagte er und nickte leicht.

Er sah ihn hoch konzentriert an. Er musste wissen, ob Kyle wirklich nicht wusste wo sich der Werwolf zur Zeit aufhielt. "Oh um den musst du dir keine Sorgen mehr machen. Er liegt gut verschnürt und in praktische Häppchen zerteilt in dem Müllcontainer vier Straßen weiter. Wobei ... wann kommt die Müllabfuhr hier nochmal? Ich bin in solchen Dingen wirklich vergesslich.", sagte er leicht hin und zuckte kurz mit den Schultern, während er Kyle lieblich anlächelte. Ja es war ein Bluff, aber je nachdem wie Kyle reagieren würde hätte er Gewissheit. Wenn er wusste, dass es dem Wolf gut ging, würde er ihn niemals glaubhaft den trauernden und geschockten Freund vorspielen können.
Begierig wartete er auf die Reaktion des Bassisten.
Zwar hatte er dem Werwesen bis jetzt nicht auch nur ein Haar gekrümmt, aber er würde es in naher Zukunft, was machte es also für einen Unterschied wenn er ihn schon jetzt gewissermaßen tötete. Immerhin war er schon so gut wie tot.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Sa Aug 26, 2017 10:07 pm

Kyle verzog missmutig das Gesicht als die Kreatur lachte. Langsam aber sicher kam die kämpferische Seite von ihm zum Vorschein und er wollte einfach nur von hier weg. Doch die Kreatur hielt ihn noch immer fest und momentan erschloss sich ihm einfach kein Weg, wie er entkommen konnte. Seine einzige Hoffnung lag nun vermutlich darin, dass jemand bei Will's Zimmer klopfen würde.
Die Kreatur erzählte ihm irgendetwas von Genuss...und dann redete sie davon, dass er sein Sklave sein sollte?! Kyle blickte seinen Angreifer erst verstört und dann wütend an. "Sklave? Du...du bist ja total krank! Ich werde niemals dein Sklave sein!" Dass tatsächlich die Chance bestand, dass die Kreatur ihn versklaven könnte, war höchst erschreckend. Immerhin hatte er erst hautnah seine Kraft erlebt, so wie er ihn mühelos auf das Bett geworfen und festgehalten hatte...und Kyle war schließlich ein ausgewachsener Mann.

Dann offenbarte die Kreatur endlich, was sie war...ein Dämon. Es kam tatsächlich nicht wirklich überraschend, so als hätte die Hexe in ihm es bereits gewusst. Doch der Dämon wusste im Gegenzug auch was er war. Allerdings...sein Blick, als er es ausgesprochen hatte...so begierig. Da dämmerte es ihm. Der Dämon wollte ihn wegen dem, was er war. Weil er ein Hexer war und Zauberkräfte hatte... "Was...was willst du von mir?", fragte er, doch es kam zu seinem Pech viel unsicherer über seine Lippen als beabsichtigt. Gerade jetzt kam ihm sein Mangel an Selbstbewusstsein alles andere als zugute.
Leider erzählte ihm der Dämon nicht, was er mit dem echten Will ansgestellt hatte. Kyle malte sich so einige schlimme Dinge aus...Folter, Missbrauch....oder vielleicht hatte der Dämon ihn bereits getötet und er hatte hier nur ein Abbild vor sich. Kyle wurde schlecht. Verdammt...wie lange hatte der Dämon ihm wohl etwas vorgespielt?
Und was hatte dieses Höllenviech bloß mit ihm vor?

Sein Herzschlag beschleunigte sich immens. Die Sorge um Jax vereinnahmte mitmal sein gesamtes Denken. Und dann...die Worte des Dämons...Er keuchte auf. Es überfiel ihn erst Unglauben, dann Angst, dann Entsetzen. Er konnte es nicht glauben...nein...Jax war nicht tot. Das konnte einfach nicht sein!
"Nein...du....du lügst!", schrie er. Seine Sicht war auf einmal verschwommen und plötzlich musste er sich zusammenreißen, dass er nicht weinte. Jetzt war nicht der Zeitpunkt Schwäche zu zeigen. Der Dämon würde es gegen ihn verwenden, das wusste er sicher.
Kyle drehte schnell den Kopf weg. "Egal, was du mit mir machst...man wird nach mir suchen.", murmelte er bestimmend.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Di Aug 29, 2017 12:57 pm

„Du … bist ist echt süß.“, sagte Will und lächelte den Hexer an. „Ich freue mich schon auf unsere gemeinsame Zeit.“, sprach er dann mit süßlicher Stimme weiter und strich mit seiner Nasenspitze erneut über die Wange des Bassisten. Er seufzte in wahrer Vorfreude.
„Glaubst du nicht, dass ich etwas gegen dich in der Hand habe und du gar keine andere Wahl hast als mir zu dienen?“, fragte er und schüttelte den Kopf. „Überleg doch mal, Junge.“, fügte er dann noch fast schon etwas verärgert über die offensichtliche Fantasielosigkeit des jungen Mannes hinzu. „Du hast Familie, Freunde … Leute die dich lieben und die du liebst. Natürlich wirst du mir dienlich sein.“ Er lachte und sah ihn dann mitleidig an. „Oh je … so unschuldig und naiv.“, murmelte er augenscheinlich sehr amüsiert.

„Was ich von dir will?“, der Dämon hob eine Augenbraue. „Du bist stark. Die Kräfte die sich in dir entwickeln werden meine Macht erhöhen. Ganz einfach.“, sagte er schlicht, als müsste dies für jeden Idioten klar sein. „Ein Jammer … du hast wirklich ein schönes Gesicht …“, er legte leicht seinen Kopf schief während er Kyle eingehend musterte. „Vielleicht werde ich dich noch etwas am Leben lassen, nachdem ich dir deine Macht genommen habe, die du mir natürlich bereitwillig geben wirst, denn – hast du aufgepasst? – sonst töte ich alle die du liebst, dann alle die du magst, dann alle die du kennst …“, er stockte in seiner Schwärmerei. „Oh bitte … versuch dich zu wehren, das wäre wirklich ein Spaß!“
Natürlich würde sein Plan erst mit der Zeit Früchte tragen, da sich die Kräfte in dem Jungen erst entwickelten, aber er hatte Zeit. Lange hatte er nach einem solch starken Hexenwesen gesucht und nun, da er es gefunden hatte, würde es ein Vergnügen sein ihn beim Reifen zu beobachten – und ihn dann schließlich zum best Möglichsten Zeitpunkt auszuquetschen wie eine Orange.

Der Dämon schien die Reaktion auf die vermeintlich schreckliche Nachricht aufzusaugen wie ein trockener Schwamm. Er betrachtete ihn eindringlich und seine Nasenflügel blähten sich vor Erregung. Er liebte es. Verzweiflung, Trauer, Schock … ein so wunderbarer Anblick.
„Nur eine kleiner Motivationsschub.“, flüsterte er. „Du willst doch deine Familie nicht ebenfalls in Müllbeutel verpackt wissen, oder?“, fragte er ließ Kyle los und strich ihn mit seinen beiden Händen gleichzeitig über die Wangen, dann über den Hals und über seine Brust. An dem wild pochenden Herz hielt er inne.
Er schrie ihn an, was Will nur schnauben ließ. Zorn …. Sehr gut. Der Druck auf der Brust des Jungen wurde fester. „Ich hoffe doch stark, dass man nach dir sucht … wo wäre denn sonst das Vergnügen!? Es wird recht langweilig und eintönig sein zu warten bis deine Kräfte sich ausreichend entwickelt haben. Da bietet so ein kleiner Mord dann und wann doch die genau richtige Abwechslung.“ Er sah ihn schief an, dann packte er ihn bei den Oberarmen, zog ihn auf die Beine und schubste ihn etwas vom Bett fort. „Genug geredet.“, sagte er hinter ihm stehend in Kyles Ohr. Er schlug ihm heftig auf den Hinterkopf und ließ ihn vor seinen Füßen zusammen brechen. Er betrachtete den schlaffen Körper und öffnete, fröhlich summend, ein Portal, das ihn und seine Beute zu seinem Versteck bringen würde …


Es war kalt und dunkel. Will blinzelte als er Schritte hörte und das Pfeifen, dass ihn erschaudern ließ. Er war zurück. Das … Ding, das ihn seit vielen Monaten fest hielt. Er wusste nicht wie viel Zeit verstrichen war seit er eines Abends in Madrid hinterrücks zusammengeschlagen worden war. Zwischendurch hatten sie öfters ihren Aufenthaltsort geändert, aber wo sie sich immer jeweils befanden, konnte der junge Mann nicht sagen. Es drang kein Laut an seine Ohren, keine Gerüche … nichts was ihm verraten hätte wo er war. Er wusste auch nicht, was der Kerl von ihm wollte. Er war hier eingesperrt. In diesem Zimmer. Allein. Er bekam ein Mal, wenn er Glück hatte zwei Mal am Tag etwas zu essen … wurde von dem Fremden in Augenschein genommen und dann … war der Typ auch schon wieder verschwunden. Diese Ungewissheit machte ihn panisch. Manchmal schlug er Will windelweich, so dass er wochenlang nur auf seiner Pritsche liegen konnte und sich wünschte tot zu sein … doch dann strich ihm das Wesen, dass aussah wie er, zärtlich über der den Kopf. Versorgte seine Wunden und brachte ihm neue Kleidung. Es war verwirrend und das er die Situation nicht Einschätzen konnte machte ihn halb wahninnig.
Die Tür wurde geöffnet und der Mann trat ein. Will kroch hektisch in die hinterste Ecke des Zimmers und hielt sich die Hand vor die Augen, als ein Lichtschein in das Zimmer trat. Doch heute war etwas anders. Er trug etwas über der Schulter. Etwas, das aussah wie ein Körper.
„Überraschung.“, zischte das Ding und ließ den Körper mitten in dem kleinen Raum auf dem Boden nieder. „Pass gut auf ihn auf, wenn er Scheiße baut, werdet ihr Beide bestraft und du weißt, was das heißt.“
Will schluckte und beeilte sich zu nicken. Es war seltsam, die ersten Worte die er seit Monaten zu hören bekam waren so furchtbar und beängstigend, und doch hätte er fast geschluchzt vor Erleichterung. Auch die ständige Stille war etwas, was ihn verrückt machte.
Der Dämon nickte ebenfalls und sah auf Kyle hinunter. „Freundet euch an … ich komme später wieder.“, sagte der Dämon und lächelte. Dann war er verschwunden. Wills Blick huschte zu dem Fremden … was sollte er tun? Langsam schlich er vornan und berührte den Mann mit seinem Zeigefinger an der Schulter – wich dann aber hektisch zurück. Wartete. Sein Herz schlug im wie wild in der Brust. Er könnte etwas sagen, traute seiner Stimme aber nicht.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Di Aug 29, 2017 9:19 pm

Kyle erschauderte leicht, als die Kreatur ihn schon wieder berührte...er fühlte sich so hilflos wie noch nie. Ein Wunder, dass er noch so ruhig war...es erstaunte ihn selbst. Er wollte sich gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn das Ding ihn an weiteren Stellen berührte...
Sein Herz machte einen Satz, als die Kreatur davon sprach, dass sie etwas gegen ihn in der Hand hatte. Dann bedrohte er Kyle's Familie und Freunde und sein Mund wurde trocken. Daran...hatte er nicht gedacht. Dass dieses vollkommen böse Wesen seine Familie bedrohen würde...womöglich töten, sollte er nicht nach dessen Gefallen handeln... Vermutlich war er wirklich naiv... "Bitte nicht...", flüsterte er, geschockt. Würde er sich versklaven lassen, wenn es um das Wohl derer ging, die er liebte? Seltsame Ruhe überkam ihn, als er begriff, dass die Antwort immer ja sein würde...denn wenigstens würde er damit alle schützen, selbst wenn dies bedeutete, dass er sich selbst opfern müsste...

Der Dämon erklärte anschließend, dass er nur auf Kyle's Kräfte aus war und verlangte von ihm, dass er jene Kräfte freiwillig hergeben sollte, ansonsten würde er seine Drohnungen wahr machen. Der Bassist verzog den Mund. Vermutlich hätte ihn der Gedanke, seine Kräfte zu verlieren, niederschlagen sollen, doch die Wahrheit war...dass er alles hergeben würde, um den Dämon von seiner Familie fernzuhalten. Selbst seine Hexenkräfte. Er war noch nicht in den vollen Genuss von dem Hexendasein gekommen, dachte er, was machte es dann, wenn er alles schon jetzt wieder hergab.
"Worauf wartest du dann noch?", erwiderte er erstaunlich trotzig. "Nimm sie dir doch! Ich geb dir alles frewillig, okay? Genauso wie du willst. Nur...lass meine Familie in Ruhe...bitte..."


Kyle weigerte sich noch immer zu glauben, dass Jax tot war. Der Dämon log, ganz klar. "Ich glaube dir nicht...", meinte Kyle wütend und blickte den Dämon noch immer nicht an. Der wollte ihn nämlich provozieren, ja, genau das hatte das Höllenbiest vor. Außerdem war Jax kein gewöhnlicher Mensch, im schlimmsten Falle würde er sich wehren können, sicher auch gegen einen Dämon. Kyle musste sich diese Sachen einreden, sonst würde er durchdrehen...
Er fühlte, wie die Hände der Kreatur erneut über seinen Körper wanderten, doch auf einmal fiel es ihm schwerer zu atmen. Er hörte die Worte des Dämons gar nicht mehr richtig...doch er wusste auch von selbst, das alles, was aus dessen Mund kam, abscheuliche Sachen waren. Alles was er dachte war: wann hört es endlich auf? Kyle wartete auf irgendein Gefühl, das darauf hindeutete, dass er Dämon etwas mit seinen Kräften anstellte, doch es kam nichts...

Auf einmal wurde er mit Wucht hochgezogen und fand sich stehend vor dem Bett wieder. Er taumelte ein Stück, als er geschubst wurde...sein Kreislauf war durcheinander, schwarze Pünktchen bildeten sich vor seinem Auge und er wusste nicht recht wie ihm geschah....
...das letzte aber, was er spürte, war ein Schmerz an seinem Hinterkopf und dann wurde alles schwarz...


Kyle wachte lange nicht auf. Seine Träume waren überfüllt von Jax...und Hexen, Vampiren, Dämonen....doch als er langsam wieder zu Bewusstsein kam, gab er ein schmerzerfülltes Stöhnen von sich. Schmerzen...ungeheuerliche Kopfschmerzen...Scheiße...was war passiert? Vorsichtig regte er sich, bewegte seine Arme und Beine...ein Glück, er konnte alles noch spüren, nichts war kaputt. Doch sein Kopf plagte ihn und ihm war schlecht und schwindlig.
Er blinzelte und öffnete dann langsam die Augen. Es war dunkel und kalt und roch komisch, er konnte beim besten Willen nicht sagen, wo er war. Langsam richtete er sich auf und drehte sich um, sodass er auf dem Boden saß. Er fasste sich an den Hinterkopf, atmete aus...kein Blut...aber dafür bestimmt bald eine fette Beule... "Verdammt.", murmelte er. "Wo bin ich?"
Etwas neben ihm regte sich und Kyle erschrank, als er sich umsah und eine weitere Person entdeckte. Er wich zurück. "Was...Hallo?", fragte er unsicher und kniff die Augen zusammen, zwang sie, sich an das spärliche Licht zu gewöhnen. "Wer bist- Moment......Will? Bist du das?", fragte er und rückte näher. Wo auch immer er hier war - er vermutete stark, dass es das Versteck des Dämons war - es machte Sinn, wenn die andere Person William war. Es wäre eine Erleichertung, dann wäre er hier wenigstens nicht alleine.

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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Do Aug 31, 2017 4:31 pm

>> Dämonischer Will: „Es liegt ganz bei dir wer lebt und wer stirbt.“, sagte er auf seine Bitten hin und suchte den Blick des jungen Mannes.
„Oh kleiner Kyle.“, sagte der Dämon tadelnd als wäre er der nette Großvater, dessen Enkel sich im Ton vergriffen hatte. „Nur keine Sorge, ich werde mir deine Kräfte nehmen. Wenn sie völlig ausgereift sind.“, erklärte er und strich ihm einige Haare aus der Stirn. „Ein Jammer das du dies nicht überleben wirst. Du … wärst so ein schönes Gesicht.“ Nachdenklich betrachtete er den Hexer. Es wäre wirklich ein Verlust. Aber die Personen von denen er sich die Gesichter stahl, mussten für diesen Taschenspielertrick am Leben sein … ein wirkliches Ärgernis, aber vielleicht würde er Will noch eine Zeit lang behalten. Er war immerhin auch nicht schlecht. Bis er jemand besseren finden würde jedenfalls. Oder … Ein teuflischer Plan nahm ihn seinem Kopf Gestalt an. Was wäre, wenn Jax von seinem liebsten Kyle angegriffen und schließlich getötet werden würde? Eigentlich hatte er nicht vor gehabt, sich Kyles Gesicht an zu eignen … aber Pläne änderten sich und die Idee gefiel ihm zusehends besser. Und wenn man mal ganz banal fragte: Warum eigentlich nicht?

>> Will: Der Neue brauchte lange um zu sich zu kommen. Die ganze Zeit behielt er den Fremden im Blick und hoffte, dass er hier nicht mit einem Leichnam ausharrte. Zutrauen würde Will es seinem Entführer auf jeden Fall. Das wäre vermutlich genau seine Art von Humor. Er schauderte und zog seine Beine an. Er saß in der hintersten Ecke des Raumes, die Arme um seine Beine geschlungen und die Augen fest auf den reglosen Körper geheftet. Mutig hatte er vor einigen langen Minuten an dem Körper gerüttelt, nachdem er auf das sanfte anstupsen nicht reagiert hatte. Doch auch das hatte nichts gebracht.
Als der junge Mann sich anfing zu regen, begann Wills Herz im wilden Rhythmus zu schlagen. Er löste seine verschlungenen Arme und richtete sich langsam auf. Es wäre klüger in einer taktisch besseren Position zu sein als der andere Gefangene, immerhin wusste er nicht, wie der Typ drauf war und mit der Zeit hier in seiner Zelle, war er vorsichtig und argwöhnisch geworden.
Stumm sah und hörte er zu, wie der junge Mann, der ungefähr in seinem Alter sein musste, zu sich kam. Als der Andere ihn erblickte, ging Will unweigerlich in eine leichte Angriffsposition, doch diese gab er recht schnell auf, als er die folgenden Worte hörte.
Er stockte verwirrt als der ihm völlig Fremde ihn mit seinem Spitznamen ansprach. „Woher kennst du mich?“, fragte er und zuckte beim Klang seiner Stimme kaum merklich zusammen. Sie klang rau, heiser und dünn. Aber das wunderte ihn nicht. Er hatte sie immerhin schon lange nicht mehr benutzt. Zu Beginn seiner Misere hatte er seine liebsten Theaterstücke rezitiert, gesungen, herum gebrüllt, Selbstgespräche geführt – nur um die Stille um ihn herum nicht ertragen zu müssen. Doch mit den verstreichenden Monaten war er stiller geworden, bis er schlussendlich ganz verstummt war. Jetzt wieder zu sprechen strengte ihn seltsam an und er musste tief einatmen nachdem er den Satz beendet hatte.
Doch recht schnell wurde ihm klar, wie dumm diese Frage gewesen war. Das Ding hatte ausgesehen wie er, vermutlich hatte er nicht nur das Aussehen von ihm übernommen sondern gleich sein ganzes Leben. In schauderte es bei diesem Gedanken. Das der Kerl bei seiner Familie gelebt hatte, welcher Gefahr sie seit seiner Entführung unwissendlich tagtäglich ausgesetzt gewesen waren. Doch rasch richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf den fremden Mann.

2 Tage später: 17. Feb. 2017, früher Abend
>> Jax:  Jax hastete über den Bürgersteig, stieß dabei mehrmals fremde Menschen an deren Geschimpfe und empörte Aufschreie ihn verfolgte, doch das war ihm egal. Er musste so schnell wie möglich zum Hotel gelangen. Er hatte keine Zeit sich durch die Menschen zu schlängeln die auf der Straße unterwegs waren. Dafür war er im Augenblick blind. Die Nachricht, die Liam ihm auf seinem Handy hinterlassen hatte, war alarmierend und versetzte den Wolf in pure Panik. Kyle war verschwunden.
Jax atmete tief ein und kam vor dem Hotel zum Stehen. Er starrte auf die elektronische Einganstür und versuchte seine Gedanken zu ordnen bevor er auf die Anderen treffen würde. Es sah Kyle nicht ähnlich einfach an zu hauen. Das war eher sein Ding, aber Kyle? Niemals. Er wusste, dass man sich Sorgen um ihn machen würde und er war nicht der Typ, dem dies egal war. Er fuhr sich heftig durch die Haare. Er hätte seine Anrufe und Nachrichten nicht ignorieren dürfen. Er war ein so verdammter Idiot gewesen! Aber er hatte sich so geschämt und der Blick … der Blick den Kyle ihm zugeworfen hatte nachdem er … er biss die Zähne zusammen. Unwichtig. Das lag nun schon eine kleine Ewigkeit zurück. Jetzt galt es den Bassisten zu suchen und zu finden. Und das würde er - und wenn es den Rest seines Lebens dauern würde!
Er straffte die Schultern und wollte gerade die Straße überqueren, da sah er aus dem Augenwinkel … Nein … das konnte doch nicht … Kyle?!
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Sa Sep 02, 2017 9:28 pm

Kyle erschrank beinahe erneut, als er Will's heisere Stimme hörte. Er wirkte ganz anders als der Will mit dem er sich angefreundet hatte, viel....schwächer und unsicher...verängstigter. Kyle empfand großes Mitleid. Er konnte nur Vermutungen anstellen was der Dämon mit Will alles angestellt hatte...oder wie lange jener hier nun schon als Gefangener saß.
Kyle traute sich beinahe nicht zu fragen: "Wie...wie lange bist du schon hier?" Er schluckte. Wenn Will ihn nicht erkannte, hieß das ja dass der Dämon ihn von Anfang an etwas vorgespielt hatte. Alles...war nur Fassade gewesen....um an seine Kräfte zu gelangen. Und Kyle hatte nichts davon bemerkt.
Nur...Jax. Jax hatte etwas bemerkt. Er hatte den falschen Will bereits bei der ersten Begegnung nicht gemocht. Kyle fühlte sich gleich hundertmal schlechter. Oh Gott...Er hatte ihm so unrecht getan...sie alle...
Und jetzt? Jetzt war es sogar Wahrscheinlich, dass er bald nicht mehr am Leben sein würde, um sich bei Jax entschuldigen zu können...oder ihm zu sagen, dass er ihn-
Nein. Er durfte so nicht denken.

Nachdem er einmal tief ein und ausgeatmet hatte, wandte er sich wieder Will zu. Er schuldete dem Anderen mindestens eine Erklärung. "Ich bin Kyle. Ich schätze du kennst mich kein Stück, weil der Dämon von Beginn an vorgegeben hat du zu sein, hab ich Recht?" Kyle war erschüttert und versuchte es auch gar nicht erst zu verbergen. "Es...es tut mir so leid, dass dir das passiert ist...", fügte er leise hinzu. Alles nur wegen mir, dachte Kyle traurig. Wegen ihm hatte er Dämon Will gefangen genommen...was vermutlich schon drei verdammte Monate her war.

Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen, als ihm langsam die Tragweite der Situation bewusst wurde. Er saß hier verdammt nochmal in einer Zelle, gefangen, an einem Ort, den er nicht kannte und möglicherweise kilometerlang vom Hotel entfernt. Möglicherweise mit einer leichten Gehirnerschütterung. Und...ihm war kalt. Seine Jacke war weg, was nur heißen konnte, dass der Dämon sie hatte...warum auch immer. Aber das schlimmste war, dass er keine Sicherheit hatte, was mit Jax, Jason, Liam...und vor allem seiner ganzen Familie passieren würde. Denn der Dämon war auf freiem Fuß und konnte machen was er wollte...


Dämon Kyle:
Angelehnt an einer Hauswand beobachtete der Dämon das Geschehen vor dem Hotel, in dem die Band wohnte. Es war nun zwei Tage her, seitdem er den kleinen Hexer entführt hatte und die ganze Zeit hatte er mit Genugtuung das Geschehen verfolgt. Denn Kyle hatte nicht gelogen...jeder war in großer Aufruhr und bemüht darum den Bassisten zu finden. Sie waren geschockt und vor allem besorgt darüber, ob und was ihm zugestoßen war. Sogar die Polizei hatten sie eingeschaltet, aber das kümmerte den Dämon nicht. Sein Unterschlupf war gut versteckt, dort würde niemand suchen.
Auch seine neue Hülle gefiel ihm außerordentlich. Er konnte es kaum erwarten Jax endlich zu töten und die Welt von einer weiteren Plage zu erlösen...der Ausdruck in dem Gesicht des Werwolfs zu sehen, wenn er ihn in Gestalt von seinem liebsten Kyle töten würde...oh ja, das würde wahrlich ein Spaß werden.
Das einzige, das nun fehlte, war Jax selbst. Wo auch immer sich der Köter aufhielt...er würde kommen und nach Kyle suchen. Davon war der Dämon überzeugt.
Wie erhofft erblickte er den Brünetten wenig später schon vor dem Hotel. Seine eigene Position blieb wie erwartet auch nicht lange unentdeckt...Jax erblickte ihn schnell. Ein Grinsen huschte einen kurzen Moment über die Züge des Dämons. Jetzt konnte es losgehen...

Der Dämon stieß sich ab und begann die Straße entlang zu gehen, weg vom Hotel. Er hatte Kyle's Geruch angenommen, die Jacke des jungen Hexers, die er nun trug, war eine große Hilfe gewesen, und so vertraute er auf den Geruchssinn des Werwolfs, dass dieser ihn verfolgen würde. Denn er musste ihn unbedingt von Zuschauern weglocken, damit er ihn ungestört töten konnte...
Wenig später war er in einer Gasse angelangt, die er zuvor bereits mit einem Zauber belegt hatte, damit jeder der sich darin aufhielt unsichtbar blieb. Er wartete bis der Werwolf dort ankam...um dann geschmeidig und unentdeckt hinter ihm zu erscheinen.
"Also muss ich erst verschwinden, damit du zurückkommst?"
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Mo Sep 04, 2017 12:39 pm

Will: Will schluckte. Er hatte keine Ahnung wie lange er schon hier war. Aber höchst wahrscheinlich konnte Kyle da Abhilfe schaffen. „Ich weiß es nicht genau.“, sagte er mit noch immer rauer Stimme. „Als ich … entführt wurde … es war der 13. August 2016. Ich … war abends mit meinen Freunden in Madrid unterwegs und am nächsten Morgen sollte es zurück nach Hause gehen. Zurück nach Valencia.“, sprach er und verstummte dann als ihm die Stimme zu versagen drohte.
Angespannt beobachtete er das Gesicht seines Gegenübers. Wie lange mochte er wohl wirklich schon im Dunkeln ausharren.
Er hatte also recht gehabt. Der Dämon hatte sein ganzes Leben übernommen und wie es aussah auch ziemlich auf den Kopf gestellt. Immerhin schien er neue Leute kennen gelernt zu haben. Ihm zog sich der Magen zusammen. Was hatte er wohl noch alles getan?
Er schüttelte auf die Frage von Kyle, jedenfalls stellte er sich mit diesem vor, seinen Kopf. Nein, er kannte ihn nicht. Er hatte ihn noch nie gesehen oder von ihm gehört. Das Entsetzten in der Stimme des Fremden, ließ Will augenblicklich schlecht werden. Natürlich war es schlimm und vermutlich würde er darüber nie ganz hinweg kommen, aber es so vor Augen geführt zu bekommen war noch mal etwas ganz anderes.

Jax: Kyle stand da, lässig an einer Häuserwand gelehnt. Jax blinzelte verwirrt. Hatte Liam ihn angelogen? War dies nur ein Vorwand gewesen um ihn zurück zu holen? Leichter Ärger keimte in ihm auf. Nicht wegen der Täuschung an sich, sondern weil er wirklich Panik bekommen hatte, als er die Nachricht über Kyles Verschwinden erhalten hatte. Natürlich war er selbst keinen deut besser gewesen, aber er war ein Werwolf. Er wusste sich zu helfen und zu verteidigen wo hingegen Kyle nur … na ja … nur ein Mensch war. Und dazu auch oft dazu neigte ziemlich naiv an Dinge heran zu gehen.
Ihre Blicke trafen sich und keine Sekunde später verschwand Kyle zwischen den Menschen.
Jax warf einen Blick über die Straße, aber er brauchte nicht wirklich zu überlegen um sich zu entscheiden was er tun sollte. Er drehte er sich um und folgte dem ihm nur all zu vertrauten Geruch.
Er bog in eine dunkle Gasse ab und stand nach wenigen Schritten Kyle gegenüber.
Sein Herz hämmerte wie wild in seiner Brust, als er noch ein wenig näher trat und dann gut 2 Meter von ihm entfernt stehen blieb.
Die Worte des Bassisten ließen ihn kurz die Zähne zusammen pressen und den Kopf senken. „Es … tut mir leid.“, presste er hervor und hob langsam seinen Kopf. Er hatte ja recht. Es war unfair gewesen sich nicht bei ihm zu melden, aber er hatte angenommen, dass er ihn nicht sehen oder sprechen wollte. Dennoch hätte er im wohl dann und wann ein kleines Update zukommen lassen können. Schuldbewusst sah er Kyle an. Es schien ihm gut zu gehen. Das war gut und beruhigte den Wolf ungemein. „Komm wir … gehen zu den Anderen.“, schlug er vor und drehte sich schon halb in die Richtung, aus der er eben gekommen war.
Er wollte jetzt nicht alleine mit ihm sein. Seine Gefühle sprangen regelrecht im Dreieck. Es tat ihm alles so leid und eine tief sitzende Scham konnte er nicht verleugnen; dazu kam die Sorge, dass Kyle noch immer enttäuscht über sein Handeln sein könnte; nicht zu vergessen natürlich die Sehnsucht, die sich unterschwellig in das ganze Chaos mit hinein mischte. Er würde sich mit Kyle aussprechen, aber nicht hier und nicht jetzt, dafür war er im Moment zu aufgewühlt.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Mo Sep 04, 2017 8:00 pm

"Oh...mein Gott. Das ist ja...schon eine Ewigkeit her.", erwiderte Kyle sichtlich betroffen. William befand sich nun schon fast ein halbes Jahr hier in Gefangenschaft...ein verdammtes halbes Jahr! Das....erklärte einiges, zum Beispiel warum er so ängstlich aussah und vor allem müde und ausgelaugt. "Gestern war...Valentinstag.", meinte Kyle dann leise. "Heute haben wir den 15. Februar 2017." Er würde alles, was er bis jetzt über Will wusste, überdenken müssen. Alles.

Er war von Natur aus eher ein Mensch, der positiv dachte. Aber nun? Nun war er einfach niedergeschlagen und dachte das schlimmste. Nämlich dass er in dieser grausigen Zelle irgendwann einmal, wenn der Dämon genug von ihm hatte, sterben würde. Er würde keinen, den er liebte, wiedersehen. Oh Gott, ohgott....
Kyle atmete tief durch. Er durfte jetzt nicht durchdrehen, bloß nicht. Das half keinem.
Er sah wieder zu Will. Dass dieser vorher nicht geantwortet hatte, gab ihm zu verstehen, dass er ihn tatsächlich niemals gesehen hatte. Kyle wirkte also vermutlich alles andere als vertrauenswürdig auf ihn. "Du...äh...du musst keine Angst vor mir haben. Ich tu dir nichts, versprochen.", um das zu bestätigen hob er die Hände hoch, um zu zeigen, dass er keine Waffen oder dergleichen hatte. "Ich schätze, dass wir hier erstmal alleine sein werden also...müssen wir wohl miteinander klarkommen."

Er seufzte und rieb sich den Kopf, dort, wo der Dämon ihn geschlagen hatte. Dann erhob er sich langsam, taumelte und musste sich an der Wand abstützen, da ihm noch ziemlich schwindlig war.  "Hast du schon mal versucht zu entkommen?", fragte Kyle dann, als das Schwindelgefühl etwas verebbt war und begann den Raum abzusuchen. "Ich meine, gibt es hier einen Lüftungsschacht?" Er rüttelte an der Tür. "Oder hast du vielleicht eine Sicherheitsnadel oder so? Es muss doch einen Ausweg geben, oder? Es muss. Wir können hier doch nicht ewig sitzen.." Dass er möglicherweise entkommen konnte, gab ihm wieder etwas Kraft. Vermutlich hätte er mehr auf die Stimme hören sollen, die ihm sagte, dass wenn Will hier schon ein halbes Jahr saß, dass er auch nicht entkommen könnte. Aber er wollte es nicht akzeptieren.

Dämon Kyle: Der Dämon sah die Schuldgefühle in den Augen des Werwolfs und konnte nur innerlich lächeln. Es war so verdammt lächerlich...aber es war etwas, womit er arbeiten konnte.
Kyle erwiderte auf seine Entschuldigung nichts. Der Junge war ein fröhlicher Geselle, also musste es Jax wenigstens zu Denken geben, wenn er ihn jetzt nur ungerührt anblickte. "Dir tut es leid? Ist das alles, was du zu sagen hast?", erwiderte er und verschränkte die Arme.
Doch Jax drehte sich weg und schlug stattdessen vor wieder zu gehen. Das würde der Dämon sicherlich nicht zulassen. Also überbrückte er schnell das kurze Stück zwischen ihm und Jax und packte den Werwolf am Handgelenk. "Oh nein. Nein, nein. Du läufst nicht schon wieder davon." Er drehte ihn zu sich. "Wir werden reden. Hier. Jetzt." Kyle klang kompromisslos und entschlossen, außerdem hatte er ihn fest gepackt. Jax würde schön hier bleiben.
Er redete gleich darauf los. "Was hast du dir dabei gedacht? Dass alles besser wird, wenn du wegläufst?" Der Dämon erinnerte sich, wie niedergeschlagen Jax gewesen war, als er Kyle's enttäuschten Gesichtsausdruck gesehen hatte, also gab er sich Mühe jetzt genau diesen Ausdruck wieder zu tragen. "Weißt du, wir hätten alles bereden können. Vielleicht wäre ich dir dann weniger böse gewesen, aber jetzt? Ich weiß ehrlich nicht was ich jetzt noch von dir denken soll, Jax."
Er würde ihn zerstören. Stück für Stück.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Di Sep 05, 2017 12:15 pm

>> Will: Wills Augen wurden groß als er hörte, wie lange er nun wirklich schon von der Außenwelt abgeschnitten war. Langsam ließ er den Blick - und schließlich auch den Kopf sinken. Das … konnte doch nicht wahr sein. Will spürte, wie er zu zittern begann und sich Verzweiflung in ihm breit machte. Sein Herzschlag beschleunigte sich und sein Atem ging stoßweise.
Panik schnürte ihm die Luft ab. Nach so langer Zeit überkam ihm nun doch eine unaussprechliche Angst. Er hatte steht’s an ein Licht am Ende des Tunnels geglaubt, auch wenn die Lage noch so hoffnungslos ausgesehen hatte. Hatte die Sorgen, die Einsamkeit und die Verzweiflung immer mit Bravour verdrängt. Doch jetzt wurde ihm mit einem Schlag bewusst, wie naiv dies gewesen war. Wie unsagbar dumm und hirnrissig.
Er machte ein paar taumelnde Schritte zurück, bis er die Wand in seinem Rücken spürte, an der er sich hinunter gleiten ließ bis er auf dem Boden zum sitzen kam. So lange … so lange … das war alles woran er denken konnte. Es war kein Selbstmitleid, sondern nur pure Fassungslosigkeit. Hatte es seine Familie nicht bemerkt? Wie hatten sie nicht erkennen können, dass sie nicht ihren Sohn, Bruder, Cousin vor Augen hatten sondern ganz eindeutig eine Kopie?! Und seine Freunde? Was war mit denen? Hatte der Dämon ihnen etwas angetan? Immerhin hatte er diesen Städtetripp mit seinen drei engsten Freunden geplant und schlussendlich auch verlebt. Ihm wurde schlecht wenn er daran dachte, dass seine Freunde womöglich nicht mehr lebten.
Will hörte Kyles Einwand nicht, dass sie die wohl miteinander auskommen mussten. Er hörte nichts weiter als ein penetrantes Piepsen in seinem Kopf, dass jedes andere Geräusch übertönte.
Er blinzelte und hob leicht seinen Kopf, als Kyles Frage, ob er jemals versuch hatte hier auszubrechen, zu ihm durch drang. Sollte das ein Scherz sein? Natürlich hatte er das versucht und das nicht nur einmal. Er hatte genug Zeit gehabt alles Mögliche auszuprobieren und sich die wildesten Fluchtpläne zu überlegen. Aber die Tatsache, dass er noch immer hier war, sprach wohl für sich und bedurfte keiner weiteren Erklärung. Dennoch nickte er schwach. „Natürlich. Aber wie du siehst ohne Erfolg.“, sagte er mit zittriger Stimme und sah stumpf zu, wie Kyle die Wände abtastete. Eigentlich hätte ihn Kyles Zuversicht wohl bestärken müssen … aber das tat sie nicht. Jetzt nicht mehr. Er lehnte seinen Kopf zurück und schloss die Augen. Sie würden hier sterben, soviel war sicher.
Er erinnerte sich schwach daran, dass er zu Beginn seiner Gefangenschaft nicht allein gewesen war. Zwar hatten sie sich kein Zimmer geteilt, aber dann und wann hatte er jemanden im Nachbarzimmer sprechen gehört. Kontakt aufzunehmen war allerdings immer missglückt. Wills Ansicht nach, war der Fremde ziemlich verwirrt und verstört gewesen, jedenfalls demnach zu urteilen, was dieser vor sich hin gesprochen hatte - … bis die Stimme dann irgendwann verstummt war. Etwas, was er bis heute tief in seinem Unterbewusstsein vergraben hatte.
Sie würden sterben und er wäre als Erster an der Reihe, denn was Will wusste war, dass der Kerl niemals lange zwei Gefangene leichzeitig behielt.


>> Jax: „Nein. Nein … natürlich nicht.“, sagte Jax und schloss dabei kurz die Augen. Du Idiot! schalt er sich selbst. Natürlich glaubte er nicht, dass es mit einem einfachen ‚es tut mir leid’ getan war. Sein Verhalten war unhaltbar gewesen. Egoistisch und kurzsichtig.
Er wollte einfach nur weg. Nicht mehr alleine mit Kyle sein, um den er sich die letzten Stunden panische Sorgen gemacht hatte. Etwas, was Jax sonst von sich nicht kannte. Natürlich war er steht’s um seine Freunde besorgt, so wenige er auch davon hatte, aber so voller Angst. Nein, dass war ein völlig neues Gefühl gewesen. Eine wirklich schreckliche neue Erfahrung.
Doch soweit kam es nicht …
Die Berührung von Kyle löste ein Kribbeln auf seiner Haut aus. Teils angenehm, aber auch teils ziemlich verwirrend. Sein Blick wanderte zu der Hand, die ihn gepackt hatte, ehe er seinen Kopf hob und dem Bassisten offen in dessen Gesicht sah. Er musterte ihn eingehend mit einem undurchsichtigen Gesichtsausdruck, ehe seine Züge weicher wurden und er nickte. „Ok.“, sagte er bestimmt. Er hatte das Gefühl dies seinem Freund schuldig zu sein und zusätzlich war er Meinung, dass er andererseits kein Recht dazu hatte irgendwelche Vorderungen zu stellen. Kyle wollte reden, also würden sie sich jetzt aussprechen, auch wenn Jax dafür im Moment nicht bereit war. Doch er würde sich zusammenreißen.
Der Ausdruck auf dem Gesicht seines Gegenübers, kam ihm unheilvoll bekannt vor. Er spürte wie sein Hals trocken wurde und er schluckte trocken.
„Ich weiß das … es dumm war … und kindisch … ich …“, er suchte nach Worten, blickte fast schon verzweifelt die Gasse entlang und fuhr sich heftig durch die wirren Haare. „Ich kann es mir nicht erklären. Ich war einfach so schrecklich wütend und …“ er stockte, suchte den Blick des Anderen und griff mit seiner freien Hand nach Kyles Unterarm. „Bitte du … darfst mich nicht so ansehen.“, sagte er flehend und trat einen halbe Schritt näher an den Bassisten heran.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Do Sep 07, 2017 11:16 am

Kyle gab recht schnell auf nach einem Ausweg zu suchen denn, nun ja, es schien einfach keinen zu geben. Der Dämon trug den Schlüssel zu der Tür vermutlich bei sich und außer der Tür gab es keinen weiteren Weg den Raum zu verlassen.
Der Bassist seufzte und lehnte einen Moment den Kopf gegen das kalte Metall. Dachte nach und schloss die Augen. Es gab einen Zauberspruch, um verschlossene Türen zu öffnen. Also konzentrierte er sich, legte beide Hände flach gegen auf Tür. Er hatte keine Angst, nicht wirklich und nicht so, dass sie seine Kräfte blockieren könnte. Er musste es also wenigstens versuchen.
"Porta aperi..", sagte er. Nichts passierte. Er wiederholte es, sagte es bestimmender. Doch es geschah nichts. Kyle schluckte und gab sich geschlagen. Der Dämon musste irgendein Zauber auf die Zelle gelegt haben, musste gewusst haben, dass Kyle versuchen würde mit seinen Kräften zu entkommen. Natürlich. Der Dämon war nicht dumm.
"Verdammt...", flüsterte er verzweifelt und stieß sich ab. "Wenn der Dämon wieder kommt und ich schätze das wird er weil...er kann uns ja nicht verhungern lassen... dann....werde ich versuchen den Schlüssel zu klauen.", überlegte er laut. Dann sah er wieder zu Will, wollte wissen, ob dieser zustimmte. Doch Will hockte am Boden, die Augen geschlossen und ein bezwungener Ausdruck auf dem Gesicht.

Kyle ging nach kurzem Zögern zu ihm hinüber und ließ sich mit genug Abstand, sodass sich der Andere nicht unwohl fühlen würde, neben Will nieder. "Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren. Auch wenn es alles gerade hoffnungslos erscheint.", meinte Kyle. Verzweifelt zu sein war die eine Sache, aber aufzugeben die andere. "Wir werden hier rauskommen, das verspreche ich dir." Und wenn er sich selbst nicht retten konnte, dann würde er wenigstens schauen, dass Will hier herauskam.
"Du bist jetzt nicht mehr alleine. Ich bin bei dir und....und wir werden das schon schaffen, ok? Wenn du magst, dann...kann ich dir ja ein bisschen von mir erzählen? Du weißt schon, um die Zeit zu vertreiben und so weiter..."

Dämon Kyle:
Einen Moment lang glaubte der Dämon, Jax würde sich losreißen und er müsste die Sache jetzt schon hinter sich bringen, doch der Werwolf blieb auf Bitten seines Freundes hin, interessanterweise. Kyle schien keine unbeträchtliche Menge an Kontrolle über ihn zu haben.
Zufrieden beobachtete der Dämon wie seine Worte die gezielte Wirkung erfüllten und dass Jax anfing zu stottern und nach Worten zu ringen, offensichtlich überfordert und verzweifelt. Der enttäuschte und immer mehr ungerührte Ausdruck auf Kyle's Gesicht blieb die ganze Zeit über, und doch konnte er nicht anders als kurz überrascht die Augenbrauen hochzuziehen, als der Werwolf ihn plötzlich am Unterarm packte und ihn beinahe schon verzweifelt anflehte ihn nicht so anzusehen.
Das...lief ja viel besser als erwartet. Es war doch immer wieder erstaunlich zu sehen, wie stark Blicke etwas verändern konnten.

Kyle blickte auf die Hand, die ihn gepackt hatte und ließ Jax nun seinerseits los, um eben jene Hand des Werwolfs von seinem Unterarm unbarmherzig zu lösen. "Stimmt. Es war dumm und kindisch von dir.", meinte er recht trocken. "Und ich habe gesehen, wie wütend du warst, weißt du noch? Als du wie von Sinnen auf Will eingeprügelt hast? Ich habe versucht dich von ihm wegzuziehen. Du hast mich nicht einmal gehört. So...habe ich dich noch nie erlebt."
Er trat einen Schritt zurück. Wie würde der Köter wohl reagieren, wenn sein Freund plötzlich Angst vor ihm hätte? Der Dämon beschloss dies auszutesten. "Was wenn ich nicht gekommen wäre? Hast du daran schon einmal gedacht? Du hättest...ihn töten können!", meinte er anklagend. "Ich dachte, dass du mehr Kontrolle über dich hättest..."
Er blickte zu Boden, als könnte er Jax nicht mehr in die Augen sehen. Dann verschränkte er die Arme. "Weißt du ich denke mir jetzt, dass...wenn ich an Will's Stelle gewesen wäre, ob es genauso gewesen wäre? Ich meine...soll ich...? Soll ich jetzt Angst vor dir haben oder...?"


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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Do Sep 07, 2017 12:50 pm

>> Will: Will fragte sich was Kyle da trieb, als er die Hände an die Tür legte und vor sich hin murmelte. Doch es war egal. Was auch immer er vorgehabt hatte, es schien nicht zu funktionieren. Eine Sache jedoch ließ ihn aufsehen. Was hatte er gerade gesagt? Dämon?
Wills Mund wurde trocken. Was sollte das heißen? Sollte er nachfragen? Er wollte nicht, dass Kyle ihn für verrückt hielt … jedenfalls nicht für noch verrückter als vermutlich jetzt schon. Aber was hatte er schon zu verlieren. So wie die Dinge im Moment standen, würde er eh sterben. „Dämon?“, fragte er matt und seltsam müde, auch wenn er sich nicht wirklich angestrengt hatte. Aber die ganze Situation stresste ihn innerlich, was an seinen Kräften zerrte. „Was -  meinst du - damit?“
Er sah ihm zu, wie er sich neben ihm setzte und war dankbar, dass er einen gewissen Raum zwischen ihnen ließ. Das Kyle versuchen würde den Dämon zu überlisten, hielt er für eine wahnwitzige Idee. Das war gefährlich und dumm, weil es nicht funktionieren würde. „Mach – das nicht.“, sagte er mit einen halb unterdrückten Japsen. „Das ist – zu gefährlich. Er wird dich – töten. Uns töten.“ Er schloss wieder die Augen und öffnete leicht seinen Mund, als Kyle vorschlug, etwas zu erzählen. Er wusste nicht recht ob er die Ruhe vermisste, auch wenn er sich so lange nach Gesellschaft gesehnt hatte. Doch nun, da Kyle hier war, war es doch recht viel auf einmal. Dennoch nickt er schließlich. Auch wenn es anstrengend war – alles war besser als drückende Stille.

>> Jax: Als Kyle sich so bestimmt von ihm löste, zerbrach ihm fast das Herz. Er schluckte seinen Schmerz hinunter und versuchte dem nicht all zu viel Bedeutung bei zu messen.
Jax spürte, wie ungerührt Kyle war. Das seine Worte nahezu nichts auszurichten schienen. Was hatte er aber auch erwartet? Er hatte sich wie ein Monster verhalten und hatte anschließend nicht einmal den Mut finden können, zu seinem Handeln zu stehen. Er konnte seinem Freund da keinen Vorwurf machen. Doch das Problem war, dass er sich für sein Handeln an sich, Will nämlich windelweich geprügelt zu haben, nicht im geringsten Schämte.
„Ich hätte ihn schon nicht … ich war wütend. Er hat … mal wieder Scheiße erzählt und mich gereizt. Ich … hätte das nicht zulassen dürfen. Ich hätte da drüber stehen müssen …!“ In den vergangenen Tagen hatte er sich eben dies nur all zu oft selber vorgebetet. Hatte sich voller Selbsthass die Lunge aus dem Leib geschrien.
Er wollte Kyle nicht sagen was Will von sich gegeben hatte, es reichte wenn er es wusste. Es würde ihm nichts bringen, wenn er wie eine kleine Petze zu Kyle lief und ihm frisch und heiß erzählte was Will ihn mit einem schmierigen Grinsen anvertraut hatte. Das würde den Bassisten nur verletzten und das wollte Jax nun wirklich nicht.
Er ließ den jungen Mann keine Sekunde aus den Augen, betrachtete ihn eindringlich und was er da sah, ließ ihn das Herz schwer werden. Allmählich schien sich das Gefühl zu verändern, dass Kyle plagte. War es zuerst Ablehnung und Wut gewesen so trat nun immer deutlicher etwas anderes in den Vordergrund. Aber was war es?
Kyle trat einen Schritt zurück und betrachtete ihn argwöhnisch. Die Augen des Wolfes wurden groß, als er aus den Blicken und Reaktionen meinte heraus zu lesen – und zu verstehen was er da sah. Angst. Konnte das möglich sein?! Sein Herz begann schneller zu schlagen und ihm wurde unerträglich schlecht. „Nein. Nein. Kyle, bitte!”, sagte er und machte einen weiteren Schritt auf den jungen Mann zu. „Ich würde nie … – ich könnte nie … - “, er rang nach Worten, konnte keinen klaren Gedanken fassen und starrte seinen Bandkollegen mit entsetztem Blick an. Kyle konnte doch nicht wirklich glauben, dass er ihn jemals angreifen könnte. Das war … lächerlich. Das durfte einfach nicht wahr sein. „Bitte.“, wiederholte Jax diesmal nur flüsternd und wollte wieder nach dem Arm des Anderen greifen, hielt aber mitten in der Bewegung inne. Das Kyle sich kurz zuvor von ihm so entschieden gelöst hatte, wollte er nicht einfach übersehen. Er wollte sich nicht aufdrängen und so Gefahr laufen ihn noch mehr einzuschüchtern. Aber es fiel ihm unsagbar schwer.
Der Werwolf konnte einfach nicht glauben, dass das gerade passierte. Es war, als wäre er mitten in einem seiner schlimmsten Albträume gefangen.
„Kyle du musst mir glauben! Niemals, niemals, werde ich dich angreifen!“, schwor er ihm eindringlich und betete zu sämtlichen Göttern, dass Kyle die Ehrlichkeit in seiner Stimme heraushören - und in seinen Augen erkennen würde.
Er konnte Kyle nicht verlieren. Egal auf welche Art. Nicht, nachdem er erkannt hatte wie viel er ihm bedeutete. Er hatte schon einmal jemanden verloren, der ihm die Welt bedeutet hatte, Yoshi, das würde er kein weiteres Mal ertragen.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Fr Sep 08, 2017 2:04 pm

Kyle hielt inne und seine Augen wurden groß. Moment. Will wusste nicht, wer oder was ihn hier festhielt? Oh verdammt…das war nicht gut. Das hieß ja…dass er höchstwahrscheinlich auch nichts vom Übernatürlichen wusste! Aber regte es nicht zum Nachdenken an, wenn sein Kidnapper genauso aussah wie man selbst? William hatte sich scheinbar nichts dabei gedacht. Oder hatte nie dessen Gesicht gesehen. Tja, Fettnäpfchen. Kyle hatte es einfach ausgesprochen, im Glauben, dass der Andere schon längst Bescheid wusste.
Er machte es sich an der harten Steinmauer etwas bequemer, bevor er tief Luft holte. Es war nicht leicht zu entscheiden, ob er Will einfach die Wahrheit sagen sollte. Unwissenheit würde ihn zwar schützen, aber gleichzeitig auch Nachteile bringen. Und Kyle fand, dass der Ältere es wenigstens verdiente die Wahrheit zu erfahren. Außerdem war es jetzt sowieso zu spät, um es einfach abzutun. Will war sicherlich nicht dumm und er musste ja wenigstens irgendetwas mitbekommen haben. „Will…das Ding, das uns hier festhielt…wie soll ich sagen? Es ist…nicht menschlich.“, meinte er leise.
Dass Will aber so heftig auf seinen Vorschlag den Schlüssel zu klauen reagierte, ließ in Kyle eine tiefe Sorge aufkommen. Was hatte der Dämon ihm nur angetan, dass er jenen so fürchtete?!
„Ich weiß, es ist…waghalsig. Aber ich muss es versuchen. Außerdem wird er mich nicht töten. Ich bin viel zu kostbar für ihn.“ Kyle war bereit die Risiken auf sich zu nehmen, egal wie naiv dies erscheinen mag. Er würde alles tun, um seine Familie wiederzusehen…und seine Freunde. Und Jax. „Ich werde dich vor ihm schützen. Es ist egal, ob ich was abbekomme. Du hast schon zu viel durchgemacht.“, fügte er noch hinzu und meinte es vollkommen ernst.
Als Will genickt hatte, begann Kyle zu erzählen. Von der Band. Ihrer Reise nach Salem. Seiner Familie hier in den USA und dass er sie so bald wie möglich besuchen wollte. Er erzählte auch wie es dazu gekommen war, dass der Dämon sich als Will ausgegeben hatte. Dass sie sich angefreundet hätten und er bald in die Band aufgenommen worden wäre. Dass nur Jax von vorne herein bemerkt hatte, dass etwas falsch war. Dass Kyle aber nicht wusste, ob Jax noch lebte, da der Dämon ihn bedroht hatte.
Irgendwann hörte er aber auf. Er wurde müde und ihm war kalt. Bekam langsam Hunger, hoffte aber nicht auf etwas zu essen hier in dieser verdammten Zelle. Er wusste, er musste jetzt stark sein. Irgendwann würde er hier herauskommen.

(OOC: Wir könnten jetzt einen Sprung machen, damit beide Plays zur selben Zeit spielen?]


Dämon Kyle:

„Ach ja? Bist du dir da sicher? Die Security Männer mussten dich mit Gewalt wegzerren. Du hast nicht so ausgesehen, als ob du so schnell wieder aufgehört hättest.“, erwiderte Kyle und war sich nur allzu bewusst, wessen er Jax da gerade beschuldigte. Kontrolle war Werwölfen ein Fremdwort. Sie waren brutale Mörder, primitiv, aggressiv und ließen sich nur von ihren Begierden treiben. Er selbst war zwar kein Tick besser, das musste er zugeben, aber er würde sich niemals mit diesen Bestien auf eine Stufe stellen.

Seine Genugtuung wuchs, als er sah, was seine Worte und seine beinahe schon abwehrende Haltung dem Werwolf antaten. Der Gedanke, dass sein liebster Kyle vor ihm Angst hatte, schien unerträglich und absolut niederschmetternd zu sein. Er hatte also einen wunden Punkt getroffen. Ausgezeichnet. Es lief alles nach Plan und sogar noch besser.
Der Dämon beobachtete den Werwolf eingehend. Jax flehte ihn an, rang nach Worten, wollte ihm unbedingt versichern, dass er ihm niemals wehtun würde und streckte sogar eine Hand nach ihm aus, die er aber schnell wieder wegzog, scheinbar im Glauben Kyle würde seine Berührung nicht dulden. Gut. Genau dies hatte der Dämon erreichen wollen. Er zuckte aber trotzdem zurück, um Jax noch zusätzlich eines mitzugeben.

Er hatte ihn da, wo er wollte. Jetzt musste er nur noch mehr Salz in die Wunde reiben. Das würde ein Spaß werden.
„Ich…weiß ehrlich gesagt nicht was ich glauben soll.“, antwortete er leise und senkte erneut den Blick. „Und ich bin nicht alleine. Die anderen…denken genauso. Es ist nur…“, er tat so, als fiele es ihm nicht leicht, folgende Worte auszusprechen. „Du warst in letzter Zeit nicht du selbst und wir…wir müssen auch an die Band denken. Vielleicht…wäre es einfach am besten, wenn du dich…naja…“ Er hob den Kopf, sah ihn etwas reuevoll an, denn Kyle würde es sicher nicht leicht fallen dies zu sagen,“…. eine Zeit lang…eher im Hintergrund hältst.“
Der Dämon wollte nun einen weiteren wunden Punkt bei Jax treffen. Er wusste wie wichtig dem Werwolf die Band war und erinnerte sich, was er zu ihm hinter dem Club gesagt hatte. „Also Will hat vorschlagen, dass er einspringen könnte. Er kann auch wirklich gut singen, wusstest du das?“ Jetzt lächelte er, als würde ihn der Gedanke an William glücklich machen. „Bitte…nimm uns das nicht böse, okay? Es ist für das Wohl der Band.“


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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Fr Sep 08, 2017 8:20 pm

>> Will: Will wusste nicht recht was er von Kyles Worten halten sollte. Nicht menschlich? Ein Dämon? Natürlich war ihm aufgefallen, wie stark der Typ war und das er aussah wie sein Spiegelbild war ihm auch nicht entgangen. Aber ... er hätte nie vermutet, dass es sich dabei um einen ... einen Dämon handeln würde. Er hatte an eine Maske gedacht. Eine eine aus Latex, eine super teure und aufwendig erstellten Maske. Das es nun ein Wesen sein sollte, dass alles andere als normal war, bekam Will nicht in seinen Kopf. Wollte es auch ehrlich gesagt nicht wahr haben. Aber mit Kyle streiten wollte er auch nicht. Es wäre unklug, seinen einzigen Verbündeten zu verärgern oder anzuzweifeln.
Will gab ein Geräusch von sich, das teils wie ein ersticktes Lachen - und teils wie ein erbärmliches Schluchzen klang. "Ja ... du. Ich bin es nicht. Nicht mehr.", sagte er und schüttelte leicht seinen Kopf. Größe Hoffnung hier lebend raus zu kommen hatte er nicht. Kyles Versprechen änderte daran nichts. Einzig und allein ein trauriges Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, doch er sagte nichts weiter dazu.
Er hörte den Worten des Bassisten zu, der ihm alles erzählte. Einfach alles. Er schloss die Augen und konnte es sich fast schon bildlich vorstellen, das alles. Die Reise, die Band, den dämonischen Will an der Seite von Kyle ... den ominösen Fremden, dem das alles seltsam vorkam.
Er hoffte für Kyle, dass sein Freund noch lebte, genau das wünschte er sich auch für seine eigenen Freunde.

[ooc: Ja, klar.]

Ihm war warm. Unerträglich heiß. Er zuckte und schreckte schließlich aus dem Schlaf hoch. Er atmete schwer und blinzelte heftig gegen die Dunkelheit an. Angst saß ihm in den Gliedern. Angst die der Traum zurückgelassen hatte, den er gerade noch durchlitten hatte. Schon jetzt war die Erinnerung an diesen fast verblasst und doch wusste er ganz genau, dass es etwas schreckliches gewesen war ...
Er atmete tief ein und ließ sich dann wieder auf der recht harten Pritsche nieder. Eine Zeit lang starrte er an die Decke ehe sein Blick nach links wanderte, dorthin, wo Kyle auf dem Boden lag. Er hatte sich in eine der beiden Decken gehüllt und schlief. Sie hatten sich darauf geeinigt, dass sie sich mit der Liege abwechselten, die zwar keinen Luxus versprach, aber noch immer bequemer war als der Boden ihres Zimmers.


>> Jax: "Natürlich bin ich mir sicher. Es ist doch etwas ganz anderes jemanden zusammen zu schlagen als ...", er brach ab, konnte und wollte es nicht aussprechen. Natürlich gingen mit ihm öfter die Pferde durch, aber ... das hieß doch nicht gleich, dass er jemanden umbringen würde. Oder doch? Ihm war nie bewusst gewesen, wie viel Einfluss Kyle doch auf ihn hatte. Einzig und allein die Tatsache, dass Kyle ihm eine solche Tat zutraute, ließen ihn allmählich glauben, dass er womöglich recht hatte. Er stockte, geschockt über diese Erkenntnis. Hatte Kyle recht?

Jax sah seinen Gegenüber verzweifelt an und konnte nichts anderes tun als immer wieder den Kopf zu schütteln. Das konnte er doch nicht ernst meinen. "Kyle.", sagte er und es hörte sich wie ein verzweifelter Versuch an ihn dazu zu bringen, seine Meinung zu ändern. "Kyle -", seine Stimme war brüchig und belegt, doch er achtete nicht auf den Kloß in seinem Hals, der drohte ihn zu ersticken. Auch die böse Stimme in deinem Kopf, die verdächtig nach seinem Vater klang, welche ihm zuflüsterte 'Du wertloses Stück Dreck. Das hast du nun davon. Habe ich es nicht immer gesagt? Du wirst es nie zu etwas bringen. Wie könnte man dich lieben?!' versuchte er so gut es ging zu ignorieren. "Das meinst du nicht ernst.", sagte er und lächelte schwach. 'Das Wohl der Band' hallte es immer wieder in seinem Kopf nach. 'Das Wohl der Band' - vielleicht hatte der Bassist recht? Er war zu weit gegangen und er würde es ausbaden müssen. Es war, als würde mit dieser Erkenntnis etwas in ihm zerbrechen. Etwas, das ihm stehts Hoffnung gegeben hatte. Was ihn voran getrieben - und nie hatte aufgeben lassen. Die Musik, die Band, seine Freunde.
Er hatte es sich mit ihnen verscherzt, nur wegen einem daher gelaufenen Dreckskerl und seinen dummen Sprüchen. Er schluckte, sein Blick wanderte ziellos umher, doch schoss er regelrecht zu Kyle zurück, als dieser meinte, dass sie Will als Sänger einsetzten wollten. Ihm wurde heiß und kalt zugleich.
"Bitte. Egal ... was du tust, aber nicht er." Wut, Bestürzung und Trauer vermischten sich und ließen Jax in ihrem Toben leicht wanken. Das letzte was er wollte war über Will zu sprechen oder über ihn nachzudenken und doch konnte er nicht anders.
Er atmete tief ein und ... konnte sich nicht helfen. Es war als würde Will hier sein. Jetzt. Aber das war er nicht. Niemand war hier in der Gasse außer ihm und Kyle.
Kyle und er. Er wollte am Liebsten schreien. Toben. Wüten. Auf etwas einschlagen bis seine Hände taub wären. Bis der körperliche Schmerz jedes andere Gefühl in ihm überschatten würde.
Doch was war es, dass ihn so rasend machte, wo doch alles in ihm verzweifelt nach Erlösung schrie.
Der Geruch. Ein schwacher Hauch von einem ihm nur all zu bekannten und verhassten Geruch. Der sich sprichwörtlich in sein Hirn eingemeißelt hatte. Und doch war etwas anders. Wie ... als wenn man versuchte seinen Schweißgeruch mit einem billigen Deodorant zu vertuschen. Es gelang nie vollständig, eine gewisse Duftnote blieb immer zurück.
Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals. Was hatte das zu bedeuten?
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   So Sep 10, 2017 5:13 pm

'Kyle...', flüsterte eine Frauenstimme. 'Kyle...' Sie kam ihm seltsam bekannt vor. 'Du musst kämpfen Kyle. Kämpfe gegen die Barriere an. Suche deinen Freund. Du schaffst es.' Was? Was sagte sie ihm da? Und wer war sie? Er erkannte nur Umrisse. Kyle war sich bewusst, dass es nur ein Traum war. Doch es war als wäre er trotzdem wach. Seltsam... 'Wer bist du?', fragte er und begann, auf die Gestalt zuzugehen. Doch je näher er kam, desto weiter schien sie sich von ihm wegzubewegen. Jetzt rannte er. Die Gestalt verblasste allmählich...'Warte!', schrie er und streckte die Hand nach ihr aus. Mom?

Er wachte auf. Was war das denn bitte gerade gewesen? Vielleicht produzierte sein Gehirn ja langsam Szenarien, um ihn davon abzuhalten verrückt zu werden. Was Sinn machte, denn er hatte diesen Traum erst, seitdem er hier eingesperrt worden war.
Er drehte sich auf den Rücken und schlug die Decke zurück. So viel ging ihm im Kopf herum...jetzt, wo er so viel Zeit zum Nachdenken hatte, schien er gar nicht mehr damit aufhören zu können. Er seufzte. Ob man bereits nach ihm suchte? Wie viele Tagen waren eigentlich vergangen? Man verlor hier total das Zeitgefühl. Aber wenn er raten müsste vielleicht zwei Tage.
Er sah herüber zu Will und bemerkte, dass sein Zellengenosse ebenfalls wach war. Kyle war sehr froh ihn hier zu haben. Ganz alleine hier zu sein wäre sicher schrecklich, weswegen der 25-Jährige sich immer mehr wunderte, wie Will nur so lange bei Verstand bleiben konnte. Er war nicht gesprächig...aber das machte nichts. Kyle war froh einfach jemanden zu haben, mit dem er reden konnte, auch wenn er meist nur einsilbige Antworten bekam.
"Wann meinst du kommt er wieder?" Der Dämon war gekommen, um ihnen Essen zu bringen, doch Kyle hatte seinen Plan nicht bewahrheiten können, denn...der Dämon hatte das Essen lediglich durch einen Schlitz in der Türe geschoben. Vielleicht ahnte er ja etwas...blöd war er nicht.

Kyle dachte daran, was die Frauenstimme zu ihm gesagt hatte. Du musst gegen die Barriere ankämpfen? Suche deinen Freund? Als ob das so einfach wäre! Er konnte Jax doch nicht eine telepathische Nachricht zukommen- Moment. Ja, versuchen konnte er es. Viola hatte es ihm gezeigt- Astralprojektion. Also schloss er die Augen, umfasste sein Amulett mit einer Hand und dachte fest an Jax. Was nicht schwer war, denn der Werwolf schien ständig in seinem Kopf herumzuschwirren.
"Kyle.", hörte er. Es klang verzweifelt, gebrochen. "..-nicht er." Moment, mit wem redete er da?
Plötzlich stand er in einer Gasse. Er sah Jax - eigentlich Jax' Hinterkopf - und lächelte. Doch er hielt inne, als er plötzlich sein eigenes Abbild sah. Jax redete mit ihm? Wie kann das möglich-?
Der Dämon! Er hatte sein Gesicht! "Jax!", rief er, wollte den Werwolf auf ihn aufmerksam machen, ihn warnen, doch seine Stimme klang weit entfernt und als wäre er unter Wasser. Stattdessen wandte der Dämon den Kopf, sah ihn an und mit einem Ruck befand sich Kyle plötzlich wieder in seinem eigenen Körper in der Zelle.
Abrupt setzte er sich auf, atmete schwer. Verdammt...was war das denn gerade gewesen?!

Dämon Kyle:
Es war so...unendlich befriedigend mitanzusehen, wie der Werwolf litt. Ein starkes Triumphgefühl machte sich in dem Dämon breit, auch, als er daran dachte, dass er ihm den finalen Stoß noch gar nicht gegeben hatte. Jax hatte die Band verloren, seine Freunde und Kyle's Vertrauen. Jetzt musste er nur noch Kyle's Herz verlieren.
"Es tut mir leid, Jax.", log der Dämon. "Aber wir wollen nur das beste für die Band." Und  als Will ins Spiel kam, schien es den Werwolf noch viel mehr zu erschüttern. Der Dämon bemerkte, wie Jax sogar ins Taumeln kam. Jetzt wollte er ihm das letzte geben.
"Wieso nicht? Will kennt unsere Lieder und hat großes Talent. Er ist ideal dafür, auch wenn du es nicht so siehst. Aber es wäre egal, was ich über ihn sage, oder? Du würdest ihn trotzdem hassen.", Kyle's Stimme klang erneut etwas wütend.
Er fuhr fort. "Und wo wir schon bei Will sind...Wir sind uns...in den letzten Tagen näher gekommen und ich denke dass sich da mehr zwischen uns entwickeln könnte. Ich mag ihn wirklich sehr." Der Dämon hatte die Blicke gesehen, die Jax ihnen zugeworfen hatte, als er als Will verkleidet mit Kyle getanzt hatte. Oh ja, da war definitiv mehr als nur Freundschaft zwischen den beiden und das würde er jetzt zerstören.
"Er geht auf mich ein und zeigt mir was er fühlt...dass er mich wertschätzt und mich mag....Ganz anders als du." Er wollte fortfahren, da bemerkte er plötzlich, dass jemand versuchte durch seinen Zauber zu brechen...und es auch schaffte.
Dann tauchte plötzlich Kyle hinter Jax auf...als Astralprojektion. Der Blick des Dämons verfinsterte sich. Wie war das möglich?! Glücklicherweise war die Projektion nicht sehr stark, somit hatte er sie im Nu wieder zerstören können. Jetzt blieb die Frage ob der Werwolf etwas bemerkt hatte. Es wäre wirklich bedauerlich, wenn er ihn jetzt schon töten musste, wo der doch noch so viel Spaß mit ihm haben könnte...
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Fr Sep 15, 2017 6:29 pm

Will: Will hatte Kyle völlig in Gedanken angestarrt, als ihm auffiel, dass dieser einen sehr unruhigen Schlaf zu haben schien. Er runzelte die Stirn und setzte sich auf. Sollte er ihn wecken? Doch da öffnete der Andere bereits seine Augen. Will verfolgte, wie er sich auf den Rücken drehte und schließlich die Decke zurück schlug. Er selber sagte nichts weiter. Erst als Kyle ihn fragte, wann der Dämon wohl zurück kommen würde, regte er sich etwas. Er zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht.", sagte er. Die Zeiten wann der Entführer hier erschien waren unregelmäßig. Daher konnte man dies unmöglich voraus ahnen. Auch Kyles Plan hatte sich nicht in die Tat umsetzten lassen, worüber Will aber ziemlich froh war. So boten sie dem Monster keinen Grund wütend zu werden. Will hatte sich nur schwer mit der Tatsache abfinden können, dass der Kerl ein Dämon war. Und auch jetzt noch hoffte ein Teil von ihm, das Kyle einfach nur verrückt war.
Will beobachtete, wie der Andere nach einer Kette griff, die er öfters gedankenverloren zu betrachten schien. Er dachte sich nichts weiter dabei ... bis die Luft um sie her zu flattern schien. Es war, als wäre sie elektronisch aufgeladen. Rasch schwang Will seine Beine von der Pritsche, jeder Muskel war angespannt während er sich fragte was hier vor sich ging.

Jax: Jax schluckte einen Redeschwall hinunter. Natürlich würde er Will weiterhin hassen, egal was Kyle sagen würde. Dafür war zwischen ihnen einfach zu viel vorgefallen und auch jetzt hatte er noch immer das Gefühl, dass etwas komisch mit dem Jungen war. Doch die Anderen konnten es nicht sehen. Wollten es nicht sehen.
Doch die folgenden Worte löschten buchstäblich jede Emotion aus Jax hinaus. Es ... lief etwas zwischen ihnen. Gut, das hatte er schon befürchtet, aber das es nun tatsächlich so war zog ihm den Boden unter den Füßen weg. Warum? Warum jetzt? Jetzt wo er endlich begriffen hatte, was Kyle ihm bedeutete?! War das wieder eine Karma-Nummer? Vermutlich, wie sonst ließe sich dieses miese Timeing erklären ...
"Du ... er ... ihr ...", begann er immer wieder, nicht fähig einen klaren Gedanken zu fassen. Er spürte wie ihm gleichzeitig heiß und kalt wurde, wie Elend und Schuld ihn überfielen. "Nein. Kyle. Ich ...", begann er, doch wusste er nicht was er eigentlich sagen wollte. 'Nein, das geht nicht, ich liebe dich doch!'? Das war lächerlich. Kyle liebte ihn nicht. Er hatte Angst vor ihm, hielt ihn für ein Monster.
Er konnte nicht atmen. Ihm war als schnürte ihm etwas die Luft ab, als würde sämtlicher Lebenswillen und jeglicher Sinn weiter zu machen aus ihm heraus gepresst.
Er atmete zitternd ein, doch da bemerkte er die düstere Miene des Bassisten. Hatte er etwas falsches getan? Doch noch etwas anderes schob sich in den Vordergrund. In dem Moment, da Kyles Miene sich derartig verfinstert hatte, war es fast so gewesen, als wären sämtliche Gerüche verschwunden, jedenfalls der eine, der hier im Vordergrund stand und das war der von Kyle. Er stockte und drehte seinen Kopf in die Richtung, in welche Kyle gerade blickte. Er blinzelte als er meinte dort jemanden stehen zu sehen, jemanden, der ihm unheimlich vertraut vorkam. Doch einen Wimpernschlag später war diese Person bereits wieder verschwunden. Verwirrt, ließ Jax seinen Blick zu Boden schweifen.
In seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken und er wurde den Verdacht nicht los, das etwas nicht stimmte. Er wusste nicht ob es sein Instinkt war, oder schlicht und einfach die Tatsache, dass er nicht glauben wollte, was er eben gehört hatte, aber was es auch war, Jax war bereit sich an jeden Strohalm zu klammern, der eine mögliche Erklärung bot. Die Alternative wäre es zu glauben und das konnte der Werwolf nicht. Wenn er es täte, würde es ihn zerstören.
Doch ... was sollte er tun? Offen fragen konnte er Kyle schlecht ... aber was konnte er sonst tun?
"Bist du dir sicher? Bist du dir wirklich ... sicher? Ich ... meine ...", er suchte verzweifelt nach Worten und warf seinem Gegenüber dabei hoffnungslose Blicke zu. "Ich dachte ... denk an Weihnachten ... als wir diesen Film geschaut haben ... the Grinch ... ich dachte ... ich hatte das Gefühl ...", er brach ab als ihm einfiel, dass sie gar nicht 'the Grinch' geschaut hatten ... vermutlich würde Kyle ihn für diesen Fehler mehr als unsensibel halten. Mehr noch als es jetzt schon der Fall war.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   So Sep 17, 2017 5:54 pm

Kyle erwiderte nichts mehr, denn die Frage, wann der Dämon wiederkam rückte in den Hintergrund, sobald er sich von dem eben Erlebten einigermaßen erholt hatte. Jetzt ging ihm nur ein Gedanke durch den Kopf: Er musste hier heraus. Sofort. Oder der Dämon würde Jax töten.
"Er hat meine Gestalt angenommen.", meinte Kyle zu Will als Erklärung, obwohl der Andere im Gegensatz zu ihm überhaupt nicht wissen konnte, was eben außerhalb dieser Zelle geschehen war. "Er sieht aus wie ich und ist gerade bei Jax. Oh Gott, er wird ihn töten. Ich muss ihn aufhalten." Aufgebracht fuhr er sich durch das Gesicht und dachte fieberhaft nach, was er nun tun könnte. Die Erleichterung darüber, dass Jax tatsächlich noch lebte so wie er die letzten Tage ständig gehofft hatte, hatte nicht lange angehalten. Denn nun war sein Freund ernsthaft in Gefahr, wenn Kyle nur daran dachte, womit der Dämon ihm gedroht hatte. Und wie er ihn vor zwei Tagen blutverschmiert vorgefunden hatte. Außerdem hatte der Dämon nun viel mehr Möglichkeiten wenn er aussah wie Kyle. Es wäre leichter Jax zu töten, wenn er aussah wie eine Person, dem der Sänger vertraute.

Kyle stand auf und ging zur Tür. Er hatte es geschafft eine Astralprojektion zu erschaffen, das musste doch heißen, dass seine Zauberkraft zurückgekehrt war oder nicht? Also musste er es einfach erneut versuchen. Er würde Jax nicht im Stich lassen.


Dämon Kyle:
Von all den Sachen, die er ihm bis jetzt an den Kopf geworfen hatte, schien Jax der Gedanke, dass etwas zwischen Kyle und Will lief, am meisten zu treffen. So jedenfalls schien es. Oder war es einfach nur der Todesstoß, die Worte, die ihn endgültig zerstören würden? Es war egal, denn der Dämon hatte das bekommen, was er errichen wollte. Er hatte Jax da, wo er wollte.
Zu blöd nur, dass der echte Kyle sich eingemischt hatte. Der Dämon war noch immer beeindruckt, dass der Junge imstande gewesen war, seinen Zauber zu durchbrechen, doch im Moment überwiegte eher die Unzufriedenheit. Natürlich würde er Kyle später dafür bestrafen, aber der Punkt war, dass eben jene Aktion seinen Plan durchkreuzt hatte.
Der Dämon beobachtete Jax' Reaktion mit aufmerksamen Augen. Doch der Werwolf schien mehr verwirrt als alles andere. Hatte er die Projektion seines Freundes gesehen und wollte ihn nun auffliegen lassen? Oder dachte er sich nichts dabei?
Als er die folgenden verzwiefelten Worte hörte, neutralisierte sich der Gesichtsausdruck des Dämons wieder. Nun, scheinbar hatte Jax doch nichts bemerkt. Gut für ihn, schlecht für den Werwolf.
Er konnte seinen Plan also weiterführen. Wenn da nur nicht das kleine Problem wäre, dass er nicht wusste, was genau zwischen Kyle und Jax an Weihnachten vorgefallen war. Ärgerlich aber nicht hinderlich. "Natürlich bin ich mir sicher.", meinte Kyle.  "Und was macht es schon, wenn wir etwas zu nahe nebeneinander gesessen haben, als wir diesen Film..." Warte, wie hatte er ihn genannt? "...du weißt schon... angesehen haben?" Der Dämon fuhr schnell fort, damit sein Fehler unentdeckt blieb. "Ich muss vielleicht etwas klarstellen: egal was du denkst, da war niemals etwas zwischen uns und wird auch niemals etwas sein. Ich sehe dich nur als Freund an." Und wenn der Dämon möglicherweise leicht aus seiner Rolle fiel indem er sich untypisch uneinfühlsam verhielt, so fiel es ihm nicht auf.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Do Sep 21, 2017 12:44 pm

Will: Will war verwirrt. Was hatte das alles zu bedeuten? Warum war Kyle so aufgebracht? Als dieser meinte, dass ‚er’ seine Gestalt angenommen hatte, dämmerte es ihm aber allmählich. Er sprach von dem Dämon, vermutlich. Aber woher wusste er, dass es so war? Hatte er … meditiert und … Will schüttelte seinen Kopf. Das war Unsinn. Er hielt nichts von dem ganzen esoterischem Zeug. Andererseits hatte er bis vor ein paar Tagen auch nicht geglaubt, dass es Dämonen gab. Vielleicht gab es ja noch mehr auf dieser Erde, von dem man immer geglaubt hatte, dass es unmöglich war. Ausschließen konnte Will es jedenfalls nicht. Nicht mehr jedenfalls. Die Worte klangen ziemlich beunruhigend, aber Will wusste beim besten Willen nicht, wie sie hier raus kommen sollten. „Und .. wie willst du das anstellen?“, fragte er und legte den Kopf schief. Kyle tat ihm leid, besonders da es hier um einen guten Freund zu gehen schien, um den er sich Sorgen machte. „Es tut mir leid … aber … hier raus gibt es kein Entkommen.“, sagte er und machte eine Ahndbewegung, welche den ganzen Raum einschloss.
Doch Kyle ließ sich nicht beirren. Er erhob sich, ging zur Tür und …
Will seufzte leise, erhob sich und rat zu Kyle. „… hey …“, sagte er leise und legte zögernd eine Hand auf die Schulter des jungen Mannes.


Jax: Jax blinzelte. Er wurde das sich aufdrängende Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmte. Was es genau war konnte er nicht betiteln, er wusste nur, dass es sich nicht richtig anfühlte. So als würde man ein bekanntes Zimmer gespiegelt sehen. Es war einem durchaus vertraut und dennoch irgendwie komisch. Er schüttelte seinen Kopf. Fest entschlossen das alles nicht einfach so hinzunehmen. Nicht ohne gekämpft zu haben. Im ersten Moment, das musste er zugeben, hatte alles in ihm nur noch aufgeben -, alles hinschmeißen wollen. Doch das konnte er nicht. So einfach war es nicht. Durfte es nicht sein.
„Kyle …“, begann er wieder und diesmal zögerte er nicht die Hand seines Gegenübers zu ergreifen. „Warum? Warum bist du so …“, er stoppte und suchte nach dem passenden Wort während er einen Schritt näher an den Bassisten heran trat. „… seltsam?“, endete er schließlich, da ihm nichts besseres einfiel. Er musterte das Gesicht ihm gegenüber und versuchte fieberhaft zu entrezeln, was sein Unterbewusstsein so sehr störte.
Er blinzelte, als ihm etwas einfiel. Das mit dem Film …
Kyle war einer Derjenigen, die Weihnachten, aus ihm unerfindlichen Gründen, liebten. Weihnachten und alles was damit zu tun hatte. Er hatte die vielen Filme gesehen, die er auf DVD im Schrank stehen hatte und bei denen es sich einzig und allein um dieses Fest gehandelt hatte. Der Wolf erinnere sich, wie schockiert sein Freund gewesen war als er erfahren hatte, dass er keinen einzigen Film davon kannte. Jax wäre es vermutlich nicht weiter aufgefallen, wenn irgendjemand nicht mehr gewusst hätte, welchen Film sie gesehen hatten, aber ihm, Kyle, würde nie der Name dieses kitschigen Films entfallen.
Jax trat noch etwas näher an den Musiker heran und war ihm nun so nah, dass er ohne größere Problem die Wimpernhärchen hätte zählen können. Er beugte sich vor und flüsterte in das Ohr seines Gegenübers. „Wer bist du?“
Natürlich war das gewagt, aber wenn Kyle ihn eh schon für ein verrücktes und brutales Monster hielt, war es ein überschaubares Risiko. Er atmete den nur all zu vertrauten Geruch ein, der ihm eine leichte Gänsehaut den Rücken hinauf kriechen ließ und doch … war da dieses Gefühl von Betrug – das sich unter die stille Sehnsucht mischte.
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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Fr Sep 22, 2017 9:43 pm

"Der Dämon hat 'ne Barrikade erstellt, die ich aber irgendwie gerade mit meinen Kräften durchbrechen konnte. Diesmal muss es also klappen. Ich kann jetzt bestimmt die Tür öffnen.", erklärte Kyle und legte beide Hände auf die stählerne Tür. Dann wiederholte er leise die Wörter, genau wie vor zwei Tagen. "Porta aperi." Jedoch...nichts passierte.
Er zuckte zusammen, als er plötzlich eine Hand auf seinem Rücken spürte und öffnete die Augen, als ihm auffiel, dass er sie geschlossen hatte. Will stand neben ihm. Kyle lächelte ihn schwach an. "Ich dachte nur...vielleicht würde es diesmal gehen. Ich dachte...ich wäre stark genug uns hier herauszuholen. Aber...scheinbar bin ich es nicht." Er seufzte und schüttelte den Kopf. "Es tut mir leid." Es war recht ernüchternd, dass er es nicht einmal schaffte, eine verdammte Tür zu öffnen. Obwohl er es doch bereits viele Male geübt hatte. Vermutlich war er einfach kein so guter Hexer wie er geglaubt hatte. Vielleicht hatte sich der Dämon einfach in ihm geirrt.
Er hob seine Hände und starrte seine Handflächen an. Er stellte sich vor, wie eine gelbe Lichtkugel dort auftauchte und diesen tristen, dunklen Raum mit ihrem warmen Licht erhellte. "Lumen.", murmelte er unbewusst. Und beinahe konnte er es sich vorstellen wie der Raum plötzlich hell wurde. Es war verrückt. Tatsächlich schien es, als würde er die Wärme auf seinen Handflächen spüren können....Moment...
Er hob den Kopf...und...der Raum war nun tatsächlich hell! Es hatte...geklappt! Er hatte eine verdammte Lichtkugel in seiner Hand erschaffen!

So überrascht und euphorisch von seinem Erfolg merkte er nicht wie es Klick machte und sich die Tür langsam hinter ihm öffnete...


Dämon Kyle:
Beinahe hätte er sich gewaltsam losgerissen, als der Köter es wagte ihn erneut anzufassen. Aber nein, er musste ja seine Rolle aufrecht erhalten. Und dann kam er auch noch näher! Missbilligend verzog er den Mund. "Seltsam? was redest du. Wenn dann bist du derjenige, der hier seltsam ist.", gab er zurück.
Der Werwolf schien also doch etwas bemerkt zu haben. Was zwar ärgerlich aber nicht weiter störend war. Wenn er ehrlich war, mochte er die Rolle als Will sowieso lieber. Dort konnte er wenigstens gemein sein, mit Kyle jedoch...der Hexer war mehr der einfühlsame, nette Typ, was also allen Aspekten seines Wesen widersprach. Aber...die Macht über Jax hatte er definitiv genossen.

Und dann war Jax plötzlich so nahe, dass sie beide nur noch wenige Zentimeter trennten. Der Dämon begriff, dass der Werwolf nun endgültig dahintergekommen war. Seine Lüge war aufgefolgen. Und als er das 'Wer bist du?' an seinem Ohr vernahm, schlich ein Grinsen über seine Züge.
"Wer ich bin?", wiederholte er und eine Hand krallte sich in das Oberteil des Wolfs. "Was ist das denn für eine Frage. Ich bin Kyle, Jax. Siehst du das nicht?" Er klang nun nicht mehr wie Kyle...seine Stimme hatte jegliche Emotion verloren, war mehr drohend als alles andere.
"Ich bin fast beleidigt, dass du mich nicht erkennst. Nach allem was wir beide durchgemacht haben? Weißt du, ich bin immer noch böse auf das, was du vor zwei Tagen mit meinem schönen Gesicht angestellt hast." Sobald er die Worte ausgesprochen hatte, trat er einen Schritt zurück und schlug dem Werwolf anschließend mit voller Wucht und geballter Faust ins Gesicht. Er hielt sich nicht zurück und ließ Jax seine Kraft spüren.


Der Dämon sah zu, wie Jax zu Boden stürzte. "Was hat mich verraten, hm? Habe ich etwas falsches gesagt oder war es der Geruch? Ich weiß ja wie ihr Köter mit Gerüchen seid." Er hob die Hand und sorgte mit einem kurzen Bann dafür, dass der Werwolf schön am Boden blieb, falls der auf die Idee kam auf ihn zu stürzen. "Ich meine, ich selbst fand mich ziemlich überzeugend! Findest du nicht dass ich die Rolle hervorragend gespielt habe?"
Er räusperte sich und sprach dann mit übertrieben viel Emotion: "Ooooh Jax~ Ich habe solche Angst vor dir!" Dann lachte er und klatschte in die Hände. "Und wie verzweifelt du warst und den Gedanken nicht ertragen konntest, dass dein Süßer sich vor dir fürchtet. Herrlich! Einfach köstlich. Man konnte fast zusehen, wie ich dich gebrochen habe."
Er ging - mit etwas Sicherheitsabstand - vor Jax in die Hocke. Sein altbekanntes, selbstsicheres Grinsen erschien auf seinen Lippen. "Ich muss zugeben, du bist nicht blöd - du hast von Anfang an gemerkt, dass ich anders bin, nicht wahr? Aber es war umso mehr ein Spaß, dich immer und immer wieder zu reizen und dich leiden zu sehen. Aber jetzt..." Ein Messer aus Silber erschien in seiner Hand. "...jetzt werde ich es genießen dich zu töten."
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Jax Fox

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BeitragThema: Re: Hell is empty and all the devils are here   Gestern um 12:22 pm

Will: Für Will lang das alles recht wirr was der blonde da erzählte. Und allmählich begann er sich Sorgen um den Anderen zu machen. Doch was er tun sollte wusste er auch nicht. Er wirkte so niedergeschlagen, dass er begann Will richtig leid zu tun.
Das Licht riss Will aus seinen Gedanken und ließ ihn heftig zusammen zucken. Was war hier los? Wie machte Kyle das? War es überhaupt Kyle, der für das plötzlich aufflammende Licht verantwortlich war? Er sah sich um, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken. Er befeuchtete sich die Lippen und sah dann blinzelnd zu seinem Mitgefangenen. Er erstarrte. Kyle schien eine Art Lichtkugel in seinen Händen zu halten. Fasziniert und gleichzeitig unsicher, betrachtete er den geistesabwesenden Ausdruck auf dem Gesicht des Anderen. Doch etwas anderes erregte recht schnell die Aufmerksamkeit von Will. Ein Klicken. Ein Geräusch, mit dem er so viel Negatives verband. Er drehte seinen Kopf und konnte es fast nicht glauben. Die Tür stand offen. Fast erwartete er, das ihr Entführer zurück kommen würde. Jeder Muskel in seinem Körper spannte sich an … doch das erwartete Unglück blieb aus.
Die Überraschung überdeckte die Angst und Unsicherheit, welche den jungen Man mit Sicherheit später noch einholen würde, aber in diesem Augenblick konnte er nur ungläubig auf die Tür starren, die sich wenige Zentimeter geöffnet hatte. Ohne den Blick von dieser abzuwenden, hob er eine Hand und tastete nach Kyle. Kurz langte er zweimal ins Leere ehe er die Schulter des Anderen fand. „Kyle.“, flüsterte er und hob seine andere Hand um auf den Spalt zu deuten, der Freiheit vermuten ließ. Die Knie wurden ihm weich und seit langer zeit spürte Will Hoffnung in sich aufsteigen.

Jax: Kurz erzitterten die Knie des Werwolfs, als Kyle meinte, dass er es sei. Ob er es denn nicht sehen würde. Auch wenn noch immer etwas seltsam und unpassend wirkte.
Doch dann schlich sich dieser Ausdruck – und das fiese Grinsen auf das Gesicht seines Gegenübers. *Sein schönes Ges- … was!?* dachte Jax bis seine Augen groß wurden als er verstand. „Will.“, hauchte er und das Entsetzen wie auch seine Verwirrung in seiner Stimme und seinem Blick war nicht zu leugnen. Aber … wie war das möglich?! Das Herz des Sängers begann regelrecht in seiner Brust zu rasen.
Das hier war nicht Kyle, auch wenn er so aussah. Er war es nicht. Er hasste ihn nicht. Er hatte keine Angst vor ihm. Er hatte nichts mit Will. Ihm wurde schwindelig und fast hätte er gelacht vor Erleichterung, doch ein dunkler Schatten legte sich über sein Gemüt als sich ihm eine Frage aufdrängte: Wo war Kyle?!
Er sah den Schlag kommen und dennoch war er nicht dazu in der Lage diesem auszuweichen oder sich zu verteidigen, zurück zu schlagen; auch wenn sich alles in dem jungen Werwolf auf den Kerl stürzen wollte. Wer oder was er auch immer war. Er fühlte sich seltsam taub und machtlos. Diese ganze Situation war einfach zu surreal.
Der Hieb war schwungvoll und dementsprechend schmerzhaft. Jax keuchte, spürte kurz darauf den Boden der Gasse in seinem Rücken und schmeckte Blut. Er amtete schwer, wollte sich aufrappeln, doch er konnte nicht. Es war als, würde ihn eine unsichtbare Kraft zurück halten.
Er schloss kurz die Augen als ihn ein Gefühl von Übelkeit übermannte, atmete tief ein ehe er sie wieder öffnete. Sein finsterer Blick traf den von dem Wesen das noch immer wie Kyle aussah.

Auf die Frage, was das Wesen verraten hatte, antwortete der Wolf nicht. Er biss die Zähne zusammen und kämpfte mit aller Kraft gegen seine nicht sichtbaren Fesseln.
Die ganze Art des Wesens ließ die Wut in Jax aufkochen. Er machte sich lustig über ihn, über seine Freunde, über das alles hier. Er knurrte und sank kurz darauf erschöpft zurück. Er atmete schwer vor lauter Anstrengung.
„Was hast du mit Kyle gemacht?“, fragte er anstatt sich weiter gegen den unsichtbaren Klammergriff zu wehren, vorerst zumindest. Er war bemüht ruhig zu bleiben und betonte jedes Wort sehr deutlich, doch seine Anspannung war nahezu spürbar. Erneut griff die Angst nach Jax, doch diesmal war es eine andere Art von Furcht als zuvor. Eben jene, die ihn nach der Nachricht des Schlagzeugers blindlings hier her hatte eilen lassen. Die Sorge, dass Kyle etwa passiert war. Das er in Schwierigkeiten steckte.
Stumm und starr sah er in das ihm nur all zu vertraute Gesicht. Kyle, der nicht Kyle war sondern Will. Es war unheimlich, er war so wütend, konnte seine Gefühle diesem Körper gegenüber aber nicht recht einordnen. Immerhin sah er noch immer aus wie der Bassist. Sein Freund. Wie der, den er liebte. Dementsprechend konfus waren seine Emotionen.
Er schüttelte leicht seinen Kopf. Er durfte sich nicht ablenken lassen, er musste einen klaren Kopf bekommen um Kyle helfen zu können.
„Was hast du mit ihm gemacht? WO IST ER?!“, schrie er das Wesen an, das nun ganz nah bei ihm war. Nah genug um nun deutlich zu riechen, dass an dem Geruch etwas nicht stimmte … und nah genug um ihm die Kehle heraus reißen zu können. Wenn er nicht wie auf den Boden genagelt wäre.
Als ein Messer aufblitzte, versteifte sich der Körper des Wolfes. Er wusste es nicht, doch er vermutete stark, dass es sich dabei um ein Silbermesser handelte. Wenn das Wesen wirklich so diabolisch war wie Jax es einschätzte, so würde es vermutlich auf dieses Extra der Folter nicht verzichten wollen. Sei Atem ging stoßweise während er wieder begann gegen die Barriere anzukämpfen. Wie von sinnen mobilisierte er jede verfügbare Kraft. Er zweifelte keine Sekunde daran, dass ‚Kyle’/ ‚Will’ oder wer auch immer er war, seine Drohung wahr machen würde. Seine Augen begannen golden zu glühen und wieder drang ihm ein drohendes und kehliges Knurren über die Lippen.
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Hell is empty and all the devils are here
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